Lebendiges Viertel

Die Bürgerinitiative Luisenhöfe hat folgende Kernpunkte zusammengefasst:

  • Maßvolle Neubebauung
  • Neuer Wohnraum muß bezahlbar sein
  • Die vorhandene Bebauung des Kaldegeländes soll größtenteils erhalten bleiben
  • Erhalt des Boxparks als Stadtoase (Kein Verkauf seitens der Stadt an Investoren)
  • Keine Erweiterung des Luisenhospital Parkhauses
  • Autofreier Innenblock
  • Innovatives Mobilitätskonzept für das Quartier

Wofür treten wir an?

Die Initiative Luisenhöfe begleitet seit 2016 konstruktiv die Planungen des Bebauungsvorhabens im Blockinnenbereich: Boxgraben | Südstraße | Reumontstraße| Mariabrunnstraße. Wir vertreten eine Position, die eine Bebauung nicht verhindert, sondern sich für eine zukunftsfähige Entwicklung dieses Quartiers engagiert. Wir alle brauchen gutes leben, wohnen und arbeiten in unserer Stadt!

Wir fordern?

  • Maßvolles Bauvolumen, das auch die Interessen der jetzigen Anwohner*innen berücksichtigt.
  • Die Chance für zukunftsweisende Quartiersentwicklung zu nutzen. Leben, Wohnen und Arbeiten in einem lebendigen Quartier mit gewachsenen Strukturen, bezahlbarem Wohnraum, schützenwertem Grün und zukunftsfähigen Mobilitätslösungen.
  • Aktiv gestalten statt Planungsmikado wie z.B. am Büchel,…. etc. Echte Bürgerbeteiligung statt Investorenbiotop.

Was unterstützen sie?

Die Unterzeichnenden dieser Eingabe fordern gegenüber der vorliegenden Planung:

Weniger ist mehr!

Die Dichte und die Art der neuen Wohnbebauung muss überdacht werden. Den 200 geplanten Wohnungen stehen ca. 480 bestehende Wohnungen im Blockrand gegenüber. Der Sieger im Wettbewerbsentwurf überschreitet die in der Auslobung auf 21.000 qm begrenzte Bruttogeschossfläche um 1661 qm. Die Unterzeichnenden fordern eine Reduzierung um weitere 2000 qm auf 19000 qm sowie eine strikte Einhaltung der Begrenzung der Gebäudehöhe (Traufhöhe). Die Gebäudehöhe im Baublockinneren ist selbstverständlich dem Geländeverlauf anzupassen.

Wohnen muss bezahlbar bleiben!

Der eigentlich dringend benötigte Wohnraum für Menschen mit niedrigeren und mittleren Einkommen wird anhand der bestehenden Planung wohl nicht geschaffen!  Die wahrscheinlich zum größeren Teil höherpreisigen Wohnungen, werden die Sozialstruktur des Quartiers verändern. Die Unterzeichnenden fordern die Erhöhung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus von 30 auf 40 %.

Mut für innovative Konzepte – Aachen legt vor!

Das sog. Kaldegelände bietet die einmalige Chance für eine Funktionsmischung aus Arbeiten und Wohnen. Das Areal hat das Potential für ein identitätsstiftendes Zentrum des Quartiers.

Die Unterzeichnenden fordern den Erhalt muss deshalb erhalten bleiben bzw. weitergebaut werden.

Stadtoase statt Betonwüste: Grün bleibt!

Der sog. Boxpark muss als Stadtoase erhalten bleiben und in seiner Funktion für das Kleinklima im Block und darüber hinaus gestärkt werden. Die Unterzeichnenden fordern, dass die Stadt Aachen dieses Gelände nicht an den Investor verkauft.

Mobilität neu gedacht!

Ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept muss her. Das Auto als Maß der individuellen Mobilität ist ein Auslaufmodell. Die Unterzeichnenden fordern: Weniger Autos, keine Erweiterung des bereits jetzt schon viel zu massiven Parkhauses am Luisenhospital. Autofreier Innenblockbereich. Mehr Vorrangrouten für Fahrräder in Kombination mit Carsharing und verbessertem ÖPNV.

Dies alles hat innovatives Potenzial, dass Aachen anstatt Stillstand auch mal Schritt machen kann.  Eine Chance, die wir als Bürgerinnen und Bürger nicht vergeben sollten!

Nur wenn wir uns einmischen können wir mitgestalten.