Wie geht es weiter?

Die Aachener Nachrichten | Zeitung berichten über die Luisenhöfe und haben die BI zum weiteren Fortgang des Projekts interviewt. Vertreter der BI haben zu den bisher nicht bekannten Informationen Stellung bezogen. Es haben sich einige Dinge zum Vorteil entwickelt, aber es bleiben auch weiterhin viele Fragen offen.

Stellplätze | Mobilität

Es scheint endlich angekommen zu sein, dass das Projekt der Luisenhöfe mit seiner zentralen Lage die Chance bietet, die innerstädtische Mobilität neu zu denken. Nicht zusätzliche Stellplätze – gleich mehr Autos in der Stadt – helfen bei der Mobilitätswende, sondern neue Mobilitätskonzepte. Die Lage zwischen zwei Bahnhöfen, einer guten Busanbindung sowie die gute Erreichbarkeit der Innenstadt und anderer zentralen Einrichtungen zu Fuß und mit dem Rad legt einen Verzicht auf das Auto absolut nahe. Dies bedeutet keinerlei Komforteinbußen. Eine Parkhauserweiterung und eine unterirdische Tiefgarage sind hiermit überflüssig. Wir sind sehr gespannt, wie weit ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept gehen wird.

180 neue Wohnungen

Dies halten wir immer noch in ihrer Anzahl für zu viel. Mit dieser Anzahl sind die jetzigen Qualitäten des Blocks (starke Durchgrünung, abkühlende Wirkung im Sommer, Funktion als Schwammstadt, wenig Flächenverbrauch und -versiegelung, Artenvielfalt…) nicht zu erhalten. Dabei werden diese Qualitäten nicht nur bei Hitze- und Starkregenereignissen immer wichtiger, sondern ebenso immer fundamentaler für unsere Gesundheit. Hierzu arbeiten wir im Rahmen des Runden Tischs Klimanotstand auch mit Health for Future zusammen. Für H4F steht die Hitze der Sommer mit den vielen Hitzetoten zentral. Hier kann mit einem kühlen Innenblock viel geleistet werden. Die Klimarelevanz des Areals ist bereits gutachterlich im Klimafolgenanpassungs-konzept (s. 57) bestätigt worden. Von einer Bebauung wird abgeraten bis ausgereifte Planungsvorgaben eine sinnvolle klimagerechte Planung erlauben. In der bisherigen Planung sind hierfür bisher keine hinreichenden Maßnahmen vorgesehen.

Quote sozialer Wohnungsbau

Positiv sehen wir selbstredend die Erhöhung der Quote für den sozialen Wohnungsbau von 30% auf 35%, auch wenn dies nur ein kleiner Schritt ist. Wie sich aber die Mieten oder ggf. die Kaufpreise für den nicht geförderten Wohnraum entwickeln – hierzu ist bisher nichts bekannt. Eins ist aber klar – teure Luxuswohnungen als Anlageobjekte werden nicht benötigt. Dies geht eindeutig am Bedarf vorbei.

Kalde Areal

Wir bedauern weiterhin sehr, dass das Kalde Areal anscheinend dem Abriss preisgegeben wird. Wir hatten unser Votum im Wettbewerb daran geknüpft, dass nach Möglichkeiten gesucht wird, den Bestand in die Entwicklung einzubinden. Dies war den Planern mit der Ausschreibung zum Wettbewerb explizit als Aufgabe mitgegeben worden. Der Siegerentwurf hat hierzu als einziger Entwurf diese Möglichkeit eröffnet. Auf dem Kalde Gelände ließe sich wunderbar ein Baustein der 15 Minuten Stadt realisieren. Leben, Arbeiten und Dienstleistung könnten ohne große Entfernungen zueinander organisiert werden. Paris macht dies gerade vor. Warum nicht die Chancen für Aachen als mittlere Großstadt mit einem hohen Anteil an Fußgängerverkehr (rund 30%) nutzen.

Nachhaltigkeit im Lebenszyklus

Es fehlen aber bisher völlig Aussagen zur Nachhaltigkeit im Projekt. Prof. Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.  hat das Bild des Elefanten im Klimaraum bemüht. Das Bauen und Betreiben von Gebäuden ist für

  • ca. 38% der weltweiten CO2 Emissionen (Erstellung und Betrieb)
  • ca. 40% des Energieverbrauchs in Deutschland
  • ca. 53% des Abfallaufkommens in Deutschland
  • allein 7% der weltweiten CO2 Emissionen bei der Herstellung von Zement

verantwortlich.

Gerade hat sich der Zukunft Bau Kongress des Bundesinnenministeriums unter dem Titel – BAUWENDE: klimabewusst erhalten, erneuern, bauen eindeutig hierzu positioniert. Es geht als erstes darum den Bestand mit seiner darin gebundenen grauen Energie zu erhalten, um damit neue CO2 Emissionen und hiermit verbundene Ressourcenverbräuche zu vermeiden. Danach ist der nächste Schritt die Ertüchtigung, wenn es die Nutzung erforderlich macht. Erst der letzte Schritt ist der Neubau. Dies muss dann klimaneutral oder besser klimapositiv erfolgen:

Wir müssen heute so bauen, dass es den Anforderungen von 2045 entspricht, damit wir die Gebäude nicht schon nach kurzer Zeit bereits wieder anpacken müssen.

Dies war eins der Zitate auf diesem Kongress. Das Wissen ist da und die Chancen hier im Block dürfen wir nicht liegen lassen. Hier können und sollten die Investoren ihren Beitrag für ein zukunftsfähiges Quartier zu leisten, um unseren Kindern eine lebenswerte Stadt zu hinterlassen. Auf Gesprächsangebote unsererseits hierzu und über das weitere Vorgehen sind die Investoren bisher nicht eingegangen.

Planungsausschuss die Zweite

Am Donnerstag den 10.06 sollte das Projekt im Planungsausschuss behandelt werden. Es ist kurzfristig wieder von der Tagesordnung genommen worden. Anscheinend bestand noch Beratungsbedarf in der Politik. Nun wird das Projekt im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Planungsausschusses am 26.08.2021 behandelt.

Gespräch mit den Investoren

Wir hatten die Investoren um ein Gespräch vor dem Planungsausschuss im Juni gebeten. Dies sollte ein konstruktives und vor allem transparentes Gespräch sein. Auf unsere Anfrage haben wir zunächst keine Antwort erhalten. Mit dreiwöchiger Verspätung kam dann die Antwort, dass man erst nach der nächsten Sitzung des Planungsausschusses (Ende August) mit uns reden möchte. Es sollen also zunächst Tatsachen geschaffen werden, bevor man sich mit der Anwohnerschaft unterhält – also das Gegenteil eines konstruktiven und transparenten Dialogs und somit wieder einmal eine verpasste Chance.

Was wissen wir

Wir sind gefragt worden, an der Wettbewerbsjury zu einem Wettbewerb für den Bunker teilzunehmen. Es soll nun dort auf eine Wohnnutzung – warum auch immer – verzichtet werden und die unteren (unbelichteten) Geschoße für eine Quartiersnutzung geöffnet werden. Eine Büronutzung soll als „Planungsausschuss die Zweite“ weiterlesen

Lärmaktionsplan Stadt Aachen

Bisher haben wir uns als Initiative nicht zum Thema Lärmbelastungen in der Stadt, insbesondere hier im Block, geäußert. Wir leben in einer dichtbesiedelten Stadt und hier sind Lärmimmisionen unvermeidlich. Dennoch grenzt das Planungsgebiet an eine der meist befahrenen Straßen Aachens und bringt dementsprechend ehebliche Lärmbelastungen vor allem für die Anwohner des Boxgrabens mit sich.

Laute Vorderseite – ruhige Rückseite

Diese Lärmbelastungen konnten bisher immer durch den ruhigen Innenblock kompensiert werden. Dies hat sehr viel mit den Abständen zu der „Lärmaktionsplan Stadt Aachen“ weiterlesen

Forschungsstudie zu den Luisenhöfen

Im Rahmen des RWTH UROP-Forschungsprogramms ist eine Studie zur Partizipation der Anwohner bei dem Projekt Luisenhöfen erstellt worden. Die Studie analysiert sehr scharf den Prozeß der Bürgerbeteiligung. Die Studie greift die grosse Diskussion um den Mangel an Wohnraum auf und stellt dieser Diskussion

die Thematik eines nachhaltigen Stadtlebens in Zeiten des Klimawandels und großer Transformationen

gegenüber. Anhand des Beteiligungsverfahrens bei den Luisenhöfen wird aufgezeigt, welche Chancen und Probleme bei partizipativen Verfahren entstehen können. Deutlich ist herausgearbeitet worden, dass im bisherigen Prozess viele Möglichkeiten vertan worden sind.

Bürgerbeteiligung bei den Luisenhöfen Aachen: Eine Perspektive der resilienten Stadtplanung und -entwicklung

 

Anwohnerinfo – Wohnen ist mehr als ein Investment!

Anwohnerinformation

Am 14.09.2019 hat unsere Anwohnerinfo im Durchgang zum Spielplatz in der Südstrasse stattgefunden. Zwischen 50-70 Anwohner*innen sind vorbeigekommen und haben sich im Lauf des Nachmittags über den Stand der Dinge informiert.

Es haben viele anregende Gespräche stattgefunden. Außerdem haben Führungen rund um das Projektgebiet stattgefunden.

Sehr häufig ist gefragt worden, was man denn unternehmen kann, um noch Einfluss auf den Prozess zu nehmen. Wir haben hierzu erläutert, dass z.Zt. die Vorbereitung zur formalen Bürgerbeteiligung laufen. Diese war ursprünglich für den September geplant. Im weiteren Prozess wird sich zeigen, wie ernsthaft die zahlreichen Eingaben und die zentrale Eingabe samt 520 Unterschriften aus der vorgezogenen Bürgerbeteiligung in die Planungen aufgenommen worden ist. „Anwohnerinfo – Wohnen ist mehr als ein Investment!“ weiterlesen

Flächennutzungsplan

Flächennutzungsplan

Mit der Offenlegung des Entwurfs des Flächennutzungsplans (FNP) wird deutlich, was sich durch das Bebauungsprojekt Luisenhöfe schon lange angedeutet hat. Die über 5 Jahrzehnte von der Stadt Aachen präferierte Grünfläche in unserem Blockinneren ist verschwunden. Im Zuge des Klimawandels ist es mehr denn je erforderlich genau solche Flächen zu erhalten besser gesagt zu stärken.

Eingaben

Aus diesem Grund ist wichtig, dass im z.Zt. stattfindenden Beteiligungsverfahren durch die Bürger Eingaben gemacht werden. Allein die Tatsache, dass der über Jahrzehnte bekräftigte Wille der Stadt aus dem Blockinnenbereich eine Grünfläche zu machen, einfach durch das Projekt der Investoren vom Tisch gewischt worden, ist schon höchst verwunderlich. Aber die Folgen – gerade im Lichte der Erklärung des Klimanotstandes – für das Stadtklima durch das Projekt Luisenhöfe sind überhaupt nicht abschätzbar. Eingaben können noch bis zum 12.07.2019 hier gemacht werden.

Vergröberung der Nutzflächen

Im FNP ist festgelegt worden, dass eine `Entfeinerung` der Nutzflächen vorgenommen werden soll. Dies bedeutet, dass nur zusammenhängende Flächen über 5.000 m² im FNP ausgewiesen werden. Das Projektgebiet der Luisenhöfe selbst ist aber mehr als 12.000 m² groß. In den Untersuchungen und Beratungen zum FNP ist es überhaupt nicht betrachtet worden. Für den gesamten Block ist ohne vertiefende Untersuchungen die Flächenart ‚gemischte Baufläche‘ festgelegt worden. Der bisher als Grünfläche vorgesehene Bereich mit ca. 5.000 m² ist, wie erwähnt, einfach verschwunden.

Geschützter Blockinnenbereich

Noch im Entwurf zum FNP 2014 ist das Symbol geschützter Blockinnenbereich und die ausgewiesene Grünfläche zu finden. Auch das Symbol für den Blockinnenbereich ist nun verschwunden und der Flächenausweisung ‚gemischte Baufläche‘ untergeordnet worden. Unserer Kenntnis nach ist mit dem Symbol u.a. ausgewiesen worden, dass eine Bebauung in diesem Bereich nicht mehr als zwei Geschosse haben darf.

Baumfällungen

Anstatt über 30 geschützte Bäume zu fällen, sollte die vorhandene Wirkung für das Stadtklima potenziert werden. Ein Baum von 30 Jahren besitzt ca. 2000fach größere klimaaktive Oberfläche als eine Neupflanzung von einem 5-jährigen Baum. Es müssen also 25 Jahre vergehen, um wieder das gleiche CO² Aufnahmepotential durch eine Neupflanzung zu erreichen. „Flächennutzungsplan“ weiterlesen

Eingaben Bebauungsplan veröffentlicht

Über den Blog sind alle uns zugesendeten Eingaben zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan jetzt einsehbar. Wir hatten dazu aufgerufen die Eingaben, die jeder Einzelne gemacht hat ebenso zu veröffentlichen. Was mit der Unterschriftensammlung und der Onlinepetition gefordert wird, wird durch die einzelnen Eingaben nochmals konkretisiert. Nun kommt es darauf, wie diese Eingaben in die weitere Planung einfließen.

Bürgerwerkstätten

Als Initiative haben wir die Eingabe gemacht, dass im weiteren Planungsprozess ein Partizipationsverfahren mit direkter Beteiligung der Anwohner erfolgen muss. Ob die Stadt Aachen die 483 eingereichten Unterschriften und die gemachten Eingaben in Bezug auf eine wirklichen Bürgerbeteiligung ignorieren kann – dies wird sich herausstellen. Als Basis für ein solches Verfahren sollten die Bürgerwerkstätten in Anlehnung an das durch die Stadt Köln durchgeführte Verfahren für das Heliosgelände dienen.

Flächennutzungsplan

Seit 1980 ist es erklärter Wille der Stadt Aachen (2014 ist dies nochmals bekräftigt worden) aus dem Boxpark und dem Garten hinter dem Kalde Gelände eine Grünfläche zu machen. Jetzt ist diese Grünfläche im Flächennutzungsplan einfach verschwunden. Selbst vom Boxpark ist nichts mehr zu sehen. Hinzu kommt, dass es Überlegungen gibt den Boxpark (städtischer Besitz) zu verkaufen. Dies zeichnet u.a. ein Bild, wie mit einer unserer zentralen Forderung – der Erhaltung und Stärkung des Boxparks sowie dem Erhalt von möglichst vieler Bäume und Grünstrukturen – Gehör geschenkt wird.

483 Unterschriften übergeben

483 Anwohner und interessierte Bürger haben die Positionen der BI mit Ihren Unterschriften bekräftigt. Am letzten Freitag den 12.04.2019 ist die Frist zur Einreichung von Eingaben zum laufenden Bebauungsplanverfahren abgelaufen. Die Listen mit 483 Unterschriften sind an die Stadtverwaltung übergeben worden. AZ und AN berichten am heutigen 14.04.2019 unter dem Titel: Anwohner kämpfen für ein lebenswertes Viertel

Darüber hinaus haben viele Bürger selbst noch Eingaben bei der Stadt eingereicht. Um auch diese Eingaben öffentlich in Diskussion einzubringen, werden wir diese Eingaben hier veröffentlichen. Wer seine Eingabe hier publik machen möchte, kann diese an info@luisenhoefe-aachen.de senden.

Bürgerwerkstätten

Schon in der Bürgeranhörung vom 14.03.2019 als auch im Zusammenhang mit der Unterschriftensammlung gab es deutliche Forderungen in Bezug auf eine wirkliche Beteiligung der Anwohner im aktuellen Prozess.

Deshalb fordern wir als Bürgerinitiative Luisenhöfe ein Partizipationsverfahren, das diesen Namen auch verdient. Hier sollte als Basis für Bürgerwerkstätten das durch die Stadt Köln (Helios Forum) für das Heliosgelände durchgeführte Verfahren dienen.

Dank

Wir möchten uns ganz herzlich für die Unterstützung bei der Unterschriftensammlung Herrn Held  bedanken. Sein Kiosk ist so wichtig für das Viertel. Ebenso gilt unser Dank Recht auf Stadt Aachen sowie dem Aachener Baumschutz-Bündnis und den umliegenden Geschäften, die ebenfalls viele Unterschriften gesammelt haben.

Ganz besonders möchten wir uns aber bei allen bedanken, die mit Ihrer Unterschrift die von uns formulierten Anliegen unterstützen. Für uns ist dies eine tolle Rückmeldung und zeigt, dass wir mit unseren Ideen für das Viertel auf dem richtigen Weg sind.

Eingaben zum Bebauungsplan

Bis zum 12.04.2019 können noch Eingaben zum Bebauungsplanverfahren unter

Städtische Seite zur Beschreibung des Bebauungsplanverfahrens

Formular zur Onlineeingabe

gemacht werden.

Die online Petition ist mittlerweile auf rund 235 Unterschriften angewachsen. Die in den umliegenden Geschäften ausliegenden Unterschriftenlisten sind hierbei noch gar nicht erfasst. Die Onlinepetition kann noch bis zum 10.04.2019 unterschrieben werden. Darüber hinaus ist es aber wichtig, dass viele eigene Eingaben gemacht werden. Zum einem decken wir mit unserer Petition sicher nicht alle Themen ab – zum anderen sind im Detail noch viele Einzelthemen ansprechen.

Veröffentlichung der Eingaben

Die Eingaben können von der Verwaltung natürlich nicht einfach so veröffentlicht werden. Wir bieten deshalb, alle eingereichten Eingaben hier zu veröffentlichen.

info@luisenhoefe-aachen.de

Der Prozess der Einreichung der Eingaben sowie der Beantwortung dieser Eingaben ist sehr intransparent. Auch kann nicht klar nachvollzogen werden, wie diese Eingaben in die weitere Planung einfließen. In der Bürgeranhörung vom 14.03.2019 sind deshalb Workshops oder Bürgerwerkstätten gefordert worden.

In der Bürgeranhörung sind von den Anwohnern ebenfalls viele Aspekte genannt worden, die bei der Planung zu beachten sind. Diese Aspekte müssen in die weitere Planung einfließen. Hier im Block gibt es eine Anwohnerschaft, die sich aktiv in eine positive Entwicklung des Blockinnenbereichs einbringen will.

Aus diesen Gründen fordern wir ein Beteiligungsverfahren in Form von Bürgerwerkstätten.

Bürgeranhörung

Sind die Ideen, die durch in Anwohner in den Planungsprozess für die Luisenhöfe eingebracht worden sind und weiterhin eingebracht werden, so abwegig? Warum sind diese Ideen nicht schon längst als eine echte Grundlage für die Entwicklung des Quartiers herangezogen worden sind?

Eine Vielzahl von Ideen haben die Anwohner in die Bürgeranhörung vom 14.03.2019 eingebracht. Die Unzufriedenheit mit der bisherigen Berücksichtigung der Bürgeranliegen war sehr groß. Dies hat sich schon in der Länge der Veranstaltung gezeigt, in der noch nicht einmal alle Themenbereiche angesprochen werden konnten. Um möglichst alle Themen in die laufende Bürgerbeteiligung einzubringen, läuft noch bis zum 10.04.2019 eine Unterschriftensammlung in den umliegenden Geschäften sowie online unter:

Open Petition: Die Luisenhöfe nachhaltig gestalten – Für ein lebendiges Reumontviertel!

Darüber hinaus sollten aber alle Anwohner noch eigene Eingaben zu den einzelnen Themen und Ihren Anliegen machen. Mit der Anzahl der Eingaben kann unserem Anliegen deutlich Nachdruck verliehen werden. Eingaben sind unter folgender Adresse möglich:

Bauleitplanung Aachen

Da die Eingaben bisher nicht öffentlich gemacht werden, möchten wir gerne alle Eingaben sammeln und auf dieser Seite veröffentlichen. Eingereichte Eingaben können an folgende Adresse gesendet werden:

info@luisenhoefe-aachen.de

Die Initiative

Die Initiative Luisenhöfe hat sich bislang immer für eine nachhaltige Entwicklung der Luisenhöfe ausgesprochen. Es ist nie eine grundsätzliche Ablehnung des Projekts postuliert worden, obwohl viele Anwohner aus nachvollziehbaren Gründen durchaus einen kompletten Stopp des Projekts begrüßen würden. Aber es gibt in weiten Teilen eine Einsicht, dass zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden muss. Für dieses Gebot neuen Wohnraum schaffen zu müssen, darf aber nicht das gewachsene Umfeld ausgeblendet werden.

Bürgeranhörung

Genau in diesem Grundton ist die Bürgeranhörung im Rahmen der vorzeitigen Bürgerbeteiligung verlaufen. Hier sind die Themen wie die geplante Dichte, ein anderes Mobilitätskonzept, ein wirklich wertschätzender Umgang mit dem vorhandenen Grün explizit von den Anwohnern benannt worden. Auch vom Erhalt des Kalde Geländes war die Rede. „Bürgeranhörung“ weiterlesen