Umbau Bunker

Die Aufstockung und der Umbau des Bunkers soll am 02.06.2022 im Planungsausschuss behandelt werden. Im Vorfeld hat zu diesem Projekt ein eingeladener Wettbewerb mit fünf Teilnehmern stattgefunden. Die BI war nur mit einem Vertreter ohne Stimmrecht in der Jury beratend vertreten. Grundsätzlich begrüßt die BI selbstverständlich die Ambitionen der Investoren an dieser Stelle hochwertige Architektur entstehen zu lassen, aber fragt sich gleichzeitig, warum hier Büroflächen des höheren Segments gebaut werden sollen.

Büroflächen – wofür in der heutigen Zeit?

Zusätzliche Büroflächen werden nicht mehr gebraucht. Im Zuge der Pandemie und dem damit zusammenhängenden Homeoffice stehen viele Büroflächen leer. Unternehmen struktrieren sich um, um Flächen ab zu stoßen. Es werden reihenweise shared office Konzepte entwickelt. Leerstehende Bürogebäude sollen zu Wohnungen umgebaut werden. Warum also neue Büroflächen bauen, wenn diese in großen Mengen vorhanden sind. Dies hat nichts mit eine nachhaltigen Planung und einem sorgfältigen Umgang mit Ressourcen auch im Sinne von bestehenden Bürogebäuden zu tun. Anscheinend handelt es ich ein Renommee Projekt für die eng mit der Landmarken AG verbundene Stadtmarken GmbH. Suffizienz ist hier der Ansatz – die Frage danach ist eine solche Nutzung an dieser Stelle überhaupt erforderlich. Können wir solche Projekte unserer Umwelt überhaupt noch zumuten?

Einhaltung der Traufhöhen

Von Politik und Verwaltung ist zugesagt worden, dass die angrenzenden Traufhöhen (Regenrinnen) eingehalten werden sollen. Dies wird mit den vorliegenden Entwürfen und auch dem Siegerentwurf nicht nur nicht eingehalten, sondern deutlich überschritten. Der Kommentar unseres Mitglieds der BI und beratenden Teilnehmers an der Jurysitzung zu den Traufhöhen ist im Juryprotokoll nicht zu finden. Wir fragen uns nun schon, wie bei dem Rest der Projektentwicklung verfahren wird.

Behandlung des Projekts im Rahmen des B-Plans

Zudem stellt sich die Frage, warum hier nun ein Projekt vorgezogen werden soll, wenn die Rahmenbedingungen für den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan noch gar nicht bekannt oder gar festgelegt sind. Die Umgestaltung des Bunkers soll Einfluss auf die Entwicklung des gesamten Quartiers nehmen. Damit erscheint es uns mehr als logisch, dass diese ‚Einzelmaßnahme‘ im Gesamtkontext der Quartiersentwicklung betrachtet und entwickelt wird.

Quartiersnutzungen

In den unteren Etagen des Bunkers sollen Quartiersnutzungen untergebracht werden. Zunächst einmal erfreulich. Mit den Anwohner:innen und auch nicht mit uns als BI sind diese Ideen vorab nicht besprochen worden. Die Investoren behaupten, dass die gesamte Entwicklung des Quartiers im Einklang mit der Anwohnerschaft (siehe website der Investoren) erfolgt. Hiervon möchten wir uns ausdrücklich distanzieren. Auch sonst wird auf der website der Investoren viel von einem Miteinander berichtet. Um in einen Dialog zu kommen, muss man miteinander reden. Alle Gespräche mit den Investoren sind bisher nur auf unsere ausdrückliche Nachfrage entstanden. Wie eine Quartiersnutzung des Bunkers mit Leben gefüllt werden soll – hier gibt es bisher nur Fragezeichen.

Fahrradparkhaus

Die unteren Etagen des Bunkers sollen als Fahrradparkhaus genutzt werden. Tolle Idee, aber auch diese Idee stammt nicht von den Investoren, sondern ist von der BI über die Politik beigesteuert worden. Auch dies werden die Investoren mit ihrem Wahlspruch – Wohnen und Arbeiten für ‚Grünstadtmenschen‘ (siehe Projektwebsite) – sicher zu vermarkten wissen.

Energie- und Kulturbunker

In Hamburg wird gerade eine ganz andere und zukunftsträchtigere Nachnutzung für einen Bunker initiiert. Dort hat sich die Initiative KEBAP (KulturEnergieBunkerAltonaProjekt e.V.) gegründet. Hier wird ein ehemaliger Hochbunker, wie der in der Südstrasse, aus Viertel heraus, zu einem Energie- und Kulturprojekt entwickelt. Die energetischen Konzepte sind sehr interessent und gerade ist das Konzept zur Wärmeversorgung des Quartiers abgeschlossen worden. Nun geht es in die Umsetzung. Ob ein Energiekonzept wie KEBAP zum Einsatz käme, der Bunker Südstrasse als großer Pufferspeicher für Fernwärme oder als großer Eisspeicher für saisonale Energiespeicherung genutzt werden würde – der Bunker könnte eine große Rolle bei der kommunalen Wärmewärmewende spielen.

Prüfung der Klimarelevanz

Interessant sind auch die Angaben in der Vorlage der Verwaltung zur Klimarelevanz des Projektes. Hier werden alle Fragen mit – nicht eindeutig – beantwortet. Ebenso gibt keine Aussagen zu den CO2 Emissionen, die durch das Projekt emittiert werden. Auf kommunaler Ebene wird sehr viel über das Zurückfahren von CO2 Emissionen und die Klimafolgenanpassung gesprochen. Deshalb kann es nicht sein, dass solche Projekte vor einer weiteren Planung und Umsetzung nicht bilanziert werden. Wir können nicht weiter im Blindflug unterwegs sein. Erst genehmigen und dann hoffen, dass durch den Investor noch ein paar klimaschonende Maßnahmen umgesetzt werden, funktioniert nicht mehr.

Durch die Auslobung des Wettbewerbs wurde ein auch unter ökologischen Aspekten hochwertiger Entwurf erreicht, und es konnten Anforderungen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung eingebracht werden, wie beispielsweise Gründächer, Photovoltaik oder Fassadenbegrünung. Gebäude- und  planungsbezogene Beiträge zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung können umfassend im vorhabenbezogenen Bebauungsplan und im städtebaulichen Vertrag festgesetzt bzw. vereinbart werden.

https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp

Klimaneutralität und Ressourcenschonung

Warum ist hier von können die Rede. Die benannten Maßnahmen sind eigentlich ein Mindestmaß für einen Neubau. Von einer nachhaltigen Bauweise ist in keinster Weise die Rede. Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung müssen im Bebauungsplan und im städtebaulichen Vertrag festgelegt werden. Das Prinzip Selbstverpflichtung für die Investoren wird nicht mehr funktionieren.

Die Stadt Aachen hat am 19 Juni 2019 den Klimanotstand erklärt, am 21 Oktober 2021 die circular cities declaration unterschrieben, ist Mitglied im C2C Regionen Netzwerk geworden, hat am 30 März 2022 den Klimaentscheid angenommen… und diese Aufzählung ist noch nicht abschließend. Der Klimaentscheid fordert einen konkreten Plan zur Klimawende – den Klimastadtplan. Hier müssen alle laufenden Verfahren einbezogen werden. Anders ist das Ziel der Stadt Aachen bis 2030 klimaneutral zu sein, sicher nicht mehr zu schaffen.

Wie geht es weiter?

Die Aachener Nachrichten | Zeitung berichten über die Luisenhöfe und haben die BI zum weiteren Fortgang des Projekts interviewt. Vertreter der BI haben zu den bisher nicht bekannten Informationen Stellung bezogen. Es haben sich einige Dinge zum Vorteil entwickelt, aber es bleiben auch weiterhin viele Fragen offen.

Stellplätze | Mobilität

Es scheint endlich angekommen zu sein, dass das Projekt der Luisenhöfe mit seiner zentralen Lage die Chance bietet, die innerstädtische Mobilität neu zu denken. Nicht zusätzliche Stellplätze – gleich mehr Autos in der Stadt – helfen bei der Mobilitätswende, sondern neue Mobilitätskonzepte. Die Lage zwischen zwei Bahnhöfen, einer guten Busanbindung sowie die gute Erreichbarkeit der Innenstadt und anderer zentralen Einrichtungen zu Fuß und mit dem Rad legt einen Verzicht auf das Auto absolut nahe. Dies „Wie geht es weiter?“ weiterlesen

Planungsausschuss die Zweite

Am Donnerstag den 10.06 sollte das Projekt im Planungsausschuss behandelt werden. Es ist kurzfristig wieder von der Tagesordnung genommen worden. Anscheinend bestand noch Beratungsbedarf in der Politik. Nun wird das Projekt im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Planungsausschusses am 26.08.2021 behandelt.

Gespräch mit den Investoren

Wir hatten die Investoren um ein Gespräch vor dem Planungsausschuss im Juni gebeten. Dies sollte ein konstruktives und vor allem transparentes Gespräch sein. Auf unsere Anfrage haben wir zunächst keine Antwort erhalten. Mit dreiwöchiger Verspätung kam dann die Antwort, dass man erst nach der nächsten Sitzung des Planungsausschusses (Ende August) mit uns reden möchte. Es sollen also zunächst Tatsachen geschaffen werden, bevor man sich mit der Anwohnerschaft unterhält – also das Gegenteil eines konstruktiven und transparenten Dialogs und somit wieder einmal eine verpasste Chance.

Was wissen wir

Wir sind gefragt worden, an der Wettbewerbsjury zu einem Wettbewerb für den Bunker teilzunehmen. Es soll nun dort auf eine Wohnnutzung – warum auch immer – verzichtet werden und die unteren (unbelichteten) Geschoße für eine Quartiersnutzung geöffnet werden. Eine Büronutzung soll als „Planungsausschuss die Zweite“ weiterlesen

Lärmaktionsplan Stadt Aachen

Bisher haben wir uns als Initiative nicht zum Thema Lärmbelastungen in der Stadt, insbesondere hier im Block, geäußert. Wir leben in einer dichtbesiedelten Stadt und hier sind Lärmimmisionen unvermeidlich. Dennoch grenzt das Planungsgebiet an eine der meist befahrenen Straßen Aachens und bringt dementsprechend ehebliche Lärmbelastungen vor allem für die Anwohner des Boxgrabens mit sich.

Laute Vorderseite – ruhige Rückseite

Diese Lärmbelastungen konnten bisher immer durch den ruhigen Innenblock kompensiert werden. Dies hat sehr viel mit den Abständen zu der „Lärmaktionsplan Stadt Aachen“ weiterlesen

Forschungsstudie zu den Luisenhöfen

Im Rahmen des RWTH UROP-Forschungsprogramms ist eine Studie zur Partizipation der Anwohner bei dem Projekt Luisenhöfen erstellt worden. Die Studie analysiert sehr scharf den Prozeß der Bürgerbeteiligung. Die Studie greift die grosse Diskussion um den Mangel an Wohnraum auf und stellt dieser Diskussion

die Thematik eines nachhaltigen Stadtlebens in Zeiten des Klimawandels und großer Transformationen

gegenüber. Anhand des Beteiligungsverfahrens bei den Luisenhöfen wird aufgezeigt, welche Chancen und Probleme bei partizipativen Verfahren entstehen können. Deutlich ist herausgearbeitet worden, dass im bisherigen Prozess viele Möglichkeiten vertan worden sind.

Bürgerbeteiligung bei den Luisenhöfen Aachen: Eine Perspektive der resilienten Stadtplanung und -entwicklung

 

Anwohnerinfo – Wohnen ist mehr als ein Investment!

Anwohnerinformation

Am 14.09.2019 hat unsere Anwohnerinfo im Durchgang zum Spielplatz in der Südstrasse stattgefunden. Zwischen 50-70 Anwohner*innen sind vorbeigekommen und haben sich im Lauf des Nachmittags über den Stand der Dinge informiert.

Es haben viele anregende Gespräche stattgefunden. Außerdem haben Führungen rund um das Projektgebiet stattgefunden.

Sehr häufig ist gefragt worden, was man denn unternehmen kann, um noch Einfluss auf den Prozess zu nehmen. Wir haben hierzu erläutert, dass z.Zt. die Vorbereitung zur formalen Bürgerbeteiligung laufen. Diese war ursprünglich für den September geplant. Im weiteren Prozess wird sich zeigen, wie ernsthaft die zahlreichen Eingaben und die zentrale Eingabe samt 520 Unterschriften aus der vorgezogenen Bürgerbeteiligung in die Planungen aufgenommen worden ist. „Anwohnerinfo – Wohnen ist mehr als ein Investment!“ weiterlesen

Flächennutzungsplan

Flächennutzungsplan

Mit der Offenlegung des Entwurfs des Flächennutzungsplans (FNP) wird deutlich, was sich durch das Bebauungsprojekt Luisenhöfe schon lange angedeutet hat. Die über 5 Jahrzehnte von der Stadt Aachen präferierte Grünfläche in unserem Blockinneren ist verschwunden. Im Zuge des Klimawandels ist es mehr denn je erforderlich genau solche Flächen zu erhalten besser gesagt zu stärken.

Eingaben

Aus diesem Grund ist wichtig, dass im z.Zt. stattfindenden Beteiligungsverfahren durch die Bürger Eingaben gemacht werden. Allein die Tatsache, dass der über Jahrzehnte bekräftigte Wille der Stadt aus dem Blockinnenbereich eine Grünfläche zu machen, einfach durch das Projekt der Investoren vom Tisch gewischt worden, ist schon höchst verwunderlich. Aber die Folgen – gerade im Lichte der Erklärung des Klimanotstandes – für das Stadtklima durch das Projekt Luisenhöfe sind überhaupt nicht abschätzbar. Eingaben können noch bis zum 12.07.2019 hier gemacht werden.

Vergröberung der Nutzflächen

Im FNP ist festgelegt worden, dass eine `Entfeinerung` der Nutzflächen vorgenommen werden soll. Dies bedeutet, dass nur zusammenhängende Flächen über 5.000 m² im FNP ausgewiesen werden. Das Projektgebiet der Luisenhöfe selbst ist aber mehr als 12.000 m² groß. In den Untersuchungen und Beratungen zum FNP ist es überhaupt nicht betrachtet worden. Für den gesamten Block ist ohne vertiefende Untersuchungen die Flächenart ‚gemischte Baufläche‘ festgelegt worden. Der bisher als Grünfläche vorgesehene Bereich mit ca. 5.000 m² ist, wie erwähnt, einfach verschwunden.

Geschützter Blockinnenbereich

Noch im Entwurf zum FNP 2014 ist das Symbol geschützter Blockinnenbereich und die ausgewiesene Grünfläche zu finden. Auch das Symbol für den Blockinnenbereich ist nun verschwunden und der Flächenausweisung ‚gemischte Baufläche‘ untergeordnet worden. Unserer Kenntnis nach ist mit dem Symbol u.a. ausgewiesen worden, dass eine Bebauung in diesem Bereich nicht mehr als zwei Geschosse haben darf.

Baumfällungen

Anstatt über 30 geschützte Bäume zu fällen, sollte die vorhandene Wirkung für das Stadtklima potenziert werden. Ein Baum von 30 Jahren besitzt ca. 2000fach größere klimaaktive Oberfläche als eine Neupflanzung von einem 5-jährigen Baum. Es müssen also 25 Jahre vergehen, um wieder das gleiche CO² Aufnahmepotential durch eine Neupflanzung zu erreichen. „Flächennutzungsplan“ weiterlesen

Eingaben Bebauungsplan veröffentlicht

Über den Blog sind alle uns zugesendeten Eingaben zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan jetzt einsehbar. Wir hatten dazu aufgerufen die Eingaben, die jeder Einzelne gemacht hat ebenso zu veröffentlichen. Was mit der Unterschriftensammlung und der Onlinepetition gefordert wird, wird durch die einzelnen Eingaben nochmals konkretisiert. Nun kommt es darauf, wie diese Eingaben in die weitere Planung einfließen.

Bürgerwerkstätten

Als Initiative haben wir die Eingabe gemacht, dass im weiteren Planungsprozess ein Partizipationsverfahren mit direkter Beteiligung der Anwohner erfolgen muss. Ob die Stadt Aachen die 483 eingereichten Unterschriften und die gemachten Eingaben in Bezug auf eine wirklichen Bürgerbeteiligung ignorieren kann – dies wird sich herausstellen. Als Basis für ein solches Verfahren sollten die Bürgerwerkstätten in Anlehnung an das durch die Stadt Köln durchgeführte Verfahren für das Heliosgelände dienen.

Flächennutzungsplan

Seit 1980 ist es erklärter Wille der Stadt Aachen (2014 ist dies nochmals bekräftigt worden) aus dem Boxpark und dem Garten hinter dem Kalde Gelände eine Grünfläche zu machen. Jetzt ist diese Grünfläche im Flächennutzungsplan einfach verschwunden. Selbst vom Boxpark ist nichts mehr zu sehen. Hinzu kommt, dass es Überlegungen gibt den Boxpark (städtischer Besitz) zu verkaufen. Dies zeichnet u.a. ein Bild, wie mit einer unserer zentralen Forderung – der Erhaltung und Stärkung des Boxparks sowie dem Erhalt von möglichst vieler Bäume und Grünstrukturen – Gehör geschenkt wird.

483 Unterschriften übergeben

483 Anwohner und interessierte Bürger haben die Positionen der BI mit Ihren Unterschriften bekräftigt. Am letzten Freitag den 12.04.2019 ist die Frist zur Einreichung von Eingaben zum laufenden Bebauungsplanverfahren abgelaufen. Die Listen mit 483 Unterschriften sind an die Stadtverwaltung übergeben worden. AZ und AN berichten am heutigen 14.04.2019 unter dem Titel: Anwohner kämpfen für ein lebenswertes Viertel

Darüber hinaus haben viele Bürger selbst noch Eingaben bei der Stadt eingereicht. Um auch diese Eingaben öffentlich in Diskussion einzubringen, werden wir diese Eingaben hier veröffentlichen. Wer seine Eingabe hier publik machen möchte, kann diese an info@luisenhoefe-aachen.de senden.

Bürgerwerkstätten

Schon in der Bürgeranhörung vom 14.03.2019 als auch im Zusammenhang mit der Unterschriftensammlung gab es deutliche Forderungen in Bezug auf eine wirkliche Beteiligung der Anwohner im aktuellen Prozess.

Deshalb fordern wir als Bürgerinitiative Luisenhöfe ein Partizipationsverfahren, das diesen Namen auch verdient. Hier sollte als Basis für Bürgerwerkstätten das durch die Stadt Köln (Helios Forum) für das Heliosgelände durchgeführte Verfahren dienen.

Dank

Wir möchten uns ganz herzlich für die Unterstützung bei der Unterschriftensammlung Herrn Held  bedanken. Sein Kiosk ist so wichtig für das Viertel. Ebenso gilt unser Dank Recht auf Stadt Aachen sowie dem Aachener Baumschutz-Bündnis und den umliegenden Geschäften, die ebenfalls viele Unterschriften gesammelt haben.

Ganz besonders möchten wir uns aber bei allen bedanken, die mit Ihrer Unterschrift die von uns formulierten Anliegen unterstützen. Für uns ist dies eine tolle Rückmeldung und zeigt, dass wir mit unseren Ideen für das Viertel auf dem richtigen Weg sind.

Eingaben zum Bebauungsplan

Bis zum 12.04.2019 können noch Eingaben zum Bebauungsplanverfahren unter

Städtische Seite zur Beschreibung des Bebauungsplanverfahrens

Formular zur Onlineeingabe

gemacht werden.

Die online Petition ist mittlerweile auf rund 235 Unterschriften angewachsen. Die in den umliegenden Geschäften ausliegenden Unterschriftenlisten sind hierbei noch gar nicht erfasst. Die Onlinepetition kann noch bis zum 10.04.2019 unterschrieben werden. Darüber hinaus ist es aber wichtig, dass viele eigene Eingaben gemacht werden. Zum einem decken wir mit unserer Petition sicher nicht alle Themen ab – zum anderen sind im Detail noch viele Einzelthemen ansprechen.

Veröffentlichung der Eingaben

Die Eingaben können von der Verwaltung natürlich nicht einfach so veröffentlicht werden. Wir bieten deshalb, alle eingereichten Eingaben hier zu veröffentlichen.

info@luisenhoefe-aachen.de

Der Prozess der Einreichung der Eingaben sowie der Beantwortung dieser Eingaben ist sehr intransparent. Auch kann nicht klar nachvollzogen werden, wie diese Eingaben in die weitere Planung einfließen. In der Bürgeranhörung vom 14.03.2019 sind deshalb Workshops oder Bürgerwerkstätten gefordert worden.

In der Bürgeranhörung sind von den Anwohnern ebenfalls viele Aspekte genannt worden, die bei der Planung zu beachten sind. Diese Aspekte müssen in die weitere Planung einfließen. Hier im Block gibt es eine Anwohnerschaft, die sich aktiv in eine positive Entwicklung des Blockinnenbereichs einbringen will.

Aus diesen Gründen fordern wir ein Beteiligungsverfahren in Form von Bürgerwerkstätten.