Vereinsgründung | Ratsanfrage | Frühjahrsputz

Gründung des Vereins OeViAc e.V.

Teilnehmer der BI Luisenhöfe haben den gemeinnützigen Verein Ökologische Vielfalt Aachen gegründet. Der Vereinszweck ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege insbesondere für das Areal der Luisenhöfe als Vorbild für eine grüne und nachhaltige Stadtentwicklung in Aachen und darüber hinaus.

Der Vereinszweck deckt sich mit den zentralen Forderungen der BI Luisenhöfe zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung und kann beispielsweise aktiv werden bei der Einwerbung von Fördermitteln oder der Übernahme von Patenschaften für Grünanlagen mit hohem ökologischem Wert.

Die Satzung des Vereins kann hier eingesehen werden. Der Verein ist per E-mail über oeviac@luisenhoefe-aachen.de zu erreichen. Vereinsaktivitäten werden über das Portal der BI bekannt gegeben.

Ratsanfrage UWG

Durch Unterstützung des Ratsherrn Christoph Allemand ist als eine der ersten Aktivitäten des Vereins  eine Ratsanfrage zum möglichen Verkauf des Boxparks eingereicht worden. In dieser Ratsanfrage ist nochmals herausgestellt worden, welche Qualitäten der Boxpark besitzt und welche positiven Auswirkungen vom ihm ausgehen.

Frühjahrsputz 2020

wurde von der Stadt Aachen abgesagt & Die Aktion im Boxpark fällt leider aus!

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Als erste praktische Aktion beteiligt sich der Verein OeViAc e.V. am Aachener Frühjahrputzes. Dieser findet am 28.03.2020 im Boxpark statt. Dort ist trotz des Frühjahrsputzes im letzten Jahr noch immer viel Zivilisationsmüll zu finden. Wir würden uns hier über zahlreiche Unterstützung freuen.
Unser Kontakt lautet oeviac@luisenhoefe-aachen.de

Lärmaktionsplan Stadt Aachen

Bisher haben wir uns als Initiative nicht zum Thema Lärmbelastungen in der Stadt, insbesondere hier im Block, geäußert. Wir leben in einer dichtbesiedelten Stadt und hier sind Lärmimmisionen unvermeidlich. Dennoch grenzt das Planungsgebiet an eine der meist befahrenen Straßen Aachens und bringt dementsprechend ehebliche Lärmbelastungen vor allem für die Anwohner des Boxgrabens mit sich.

Laute Vorderseite – ruhige Rückseite

Diese Lärmbelastungen konnten bisher immer durch den ruhigen Innenblock kompensiert werden. Dies hat sehr viel mit den Abständen zu der bestehenden Bebauung und vor allem mit dem Boxpark und der übrigen Grünfläche zu tun. Lärm fällt lange nicht so ins Gewicht, wenn ruhige Zonen direkt angrenzen oder zur Erholung schnell erreichbar sind. Diese Qualität muss mit der geplanten Bebauung nicht komplett verschwinden, aber dieser Aspekt ist bisher in der Planung nicht ausreichend behandelt worden bzw. im Vorfeld untersucht worden.

Bürgerbeteiligung Lärmaktionsplan

In der Stadt gibt es verschiedene Situationen, welche stark durch Lärm belastet sind. Hierzu gehört der Boxgraben. Aber auch die Lärmimmisionen der Bahn besonders durch den Güterverkehr nachts sind Lärmquellen in unmittelbarer Nähe des Projektgebietes. Um diese Lärmquellen zu bewerten und nach Möglichkeit zu bekämpfen hat die Stadt Aachen einen Lärmaktionsplan aufgestellt. Dieser Plan wird nun überarbeitet. Hierzu findet noch bis zum 05.01.2020 eine Bürgerbeteiligung statt. An dieser kann online teilgenommen werden. Sie ist über den unten stehenden link zu finden. Ebenso ist hier der Fragebogen in analoger Form zu finden. Dieser kann ausgedruckt, ausgefüllt und bei den Bezirksvertretungen abgegeben bzw. an die Stadt Aachen gesendet werden.

Flächen mit geringer Lärmbelastung

In dem Fragebogen wird explizit gefragt, ob sich gering belastete Flächen in 500m oder 5-10 Gehminuten Entfernung vom Wohnort befinden. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben die Belastung durch Lärm beleuchtet. Den Erkenntnissen hieraus trägt genau diese Frage Rechnung. Nicht nur aus Sicht der Biodiversität, der Artenvielfalt, der Entstehung von Kaltluft bei starken Hitzeereignissen, der Kompensation von Starkregen spielt der grüne Blockinnenbereich eine große Rolle. Auch zur Kompensation der sehr lauten Situation am Boxgraben leistet der Grünbereich im Block einen sehr großen Beitrag. Letztendlich trägt die ruhige Innenseite zu einer geringeren gesundheitlichen Belastung der Anwohner des Blocks bei.

Bürgerbeteiligung

Um diesen Aspekt in die weitere Planung und Diskussion einzubringen ist es sinnvoll an der Bürgerbeteiligung teilzunehmen. Die Qualität, welche dieser Innenbereich hat, muss auch in Bezug auf die angrenzenden Lärmquellen noch deutlich mehr beachtet werden. Im gültigen integrierten Lärmaktionsplan für die Stadt Aachen vom 2012 ist bereits der Blockinnenbereich als Stadtoase benannt worden (Seite 56). Als BI haben wir deshalb folgende Vorschläge zum Ausfüllen des Formulars formuliert….

Als ruhig empfundene Zone höchstens 500m oder 5-10 Gehminuten entfernt:

Der Blockinnenbereich Boxgraben/Südstrasse/Reumontstrasse/Mariabrunnstr.

Verbesserungsvorschläge:

Erhalt der im gültigen FNP angegebenen Grünfläche (auch als Gebiet mit besonderer Klimafunktion) im Blockinnenbereich Boxgraben/Südstrasse/Reumontstrasse/Mariabrunnstr.
Reduktion des Autoverkehr auf dem Boxgraben

Diese können übernommen werden. Jeder sollte aber natürlich ebenso seine eigenen Eindrücke, Positionen und Verbesserungsvorschläge äußern.

https://serviceportal.aachen.de/suche/-/egov-bis-search/service/1050501

 

 

Luisenhöfe – Klimanotstand – Demo 14.11.2019

Das Projekt Luisenhöfe ist das erste Großprojekt, bei dem die Stadt Aachen Farbe bekennen muss, wie sie mit dem erklärten Klimanotstand umgehen will. Unsere Forderungen zu dem Projekt decken sich in beinah allen Bereichen mit den Zielen einer sozialen, ökologischen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Diese Chance sollte nicht verpasst werden.

Am 14.11.2019 wird das Projekt Luisenhöfe im Planungsausschuss behandelt. Deshalb möchten wir zu einer Demo vor Beginn der Sitzung aufrufen. Diese findet am kommenden Donnerstag ab

16:30 vor dem Verwaltungsgebäude am Marschiertor

statt.

Wir würden uns über eine zahlreiche und bunte Unterstützung freuen.

 

Um noch einmal deutlich zu machen, wie groß die Übereinstimmung der unserer Forderungen zu dem Projekt in Bezug auf eine nachhaltige Stadtentwicklung ist, hier eine Auflistung der verschiedenen Themen:

Natur- und direkter Klimaschutz

  • Es werden im einem innerstädtischen Bereich 34 Bäume gefällt, welche der Baumschutzsatzung unterliegen. Diese können zum größten Teil noch nicht einmal auf dem Gelände selbst ausgeglichen werden – geschweige denn, dass sie mit Bäumen ersetzt werden, welche die gleiche ‚CO2 Leistung‘ besitzen.
  • Die Blockinnenfläche ist im Klimafolgen-Anpassungskonzept, welches als Gutachten Grundlage für die Erstellung des neuen Flächennutzungsplan (FNP*2030) ist, als klimarelevante Fläche (Seite 5) ausgewiesen worden. Diese Flächen sind laut Gutachten nicht zu überbauen.
  • Im gültigen FNP ist die Fläche als Grünfläche ausgewiesen – im Entwurf des FNP*2030 ist diese Grünfläche verschwunden.
  • Mit Boxpark ist analog zum Schwedenpark eine verwilderte innerstädtische Fläche vorhanden, welche der Nukleus für die große Artenvielfalt hier im Block ist.
  • Die Verwaltung der Stadt Aachen hat bereits mehrmals vorgeschlagen, den Boxpark an den Investor zu verkaufen. Hierzu soll es Auflagen geben, aber es liegt sicher nicht im Interesse des Investors eine verwilderte Fläche brach liegen zu lassen.
  • Der Boxpark ist im Sommer ein ganz beachtlicher Kaltluftspender.
  • Wie sich die neue Bebauung auf die Kaltluftströme in die Innenstadt auswirkt, ist bisher überhaupt nicht untersucht worden.
  • Wie sich der neue Versiegelungsgrad im Zuge von Starkregenereignissen verhält, ist völlig offen. Einige wissen vielleicht, dass beim letzten Starkregenereignis der Netto am Boxgraben vollgelaufen ist und 3 Monate saniert werden musste.

Mobilität und CO2 Äquivalent

  • Das Projekt hat die herausragende Chance als wirklich autofreies Projekt entwickelt zu werden.
  • Zwei Bahnhöfe in direkter Nähe, mehrere Buslinien sowie Innenstadt, Uni und FH in Fuß- und Radabstand.
  • Dennoch soll das Parkhaus des Luisenhospitals erweitert und eine Tiefgarage für ca. 150 Autos gebaut werden.
  • Autos stehen 23 von 24 Std. am Tag rum – hierfür soll ein riesig großer Betonsarg in der Erde versenkt werden.
  • Bei der Herstellung von Zement fallen ca. 7% der weltweiten CO2 Emissionen an.
  • Mit dem Verzicht des Baus einer Tiefgarage sowie der Erweiterung des Parkhauses und damit verbunden einem autofreien Quartier können etwa 475 t CO2 Emissionen vermieden werden (die genauen Betonmassen der Tiefgarage sind noch nicht zu ermitteln, deshalb ist dies nur eine grobe Schätzung).
  • Mit einer nachhaltigen Bauweise kann sicher noch viel mehr CO2 eingespart werden.
  • Das hochpreisige Wohnen muss zurückgedrängt werden. Dies führt letztendlich auch zu weiteren CO2 Emissionen.
  • Für das Kaldegelände sollten alle Optionen offengehalten werden. Wohnen und Arbeiten soll miteinander verbunden werden.
  • Damit ist eine Stadt der kurzen Wege möglich.
Diese Auflistung ist sicher noch nicht abschließend. Deshalb würden wir uns über eine zahlreiche und bunte Unterstützung am kommenden Donnerstag freuen.

Forschungsstudie zu den Luisenhöfen

Im Rahmen des RWTH UROP-Forschungsprogramms ist eine Studie zur Partizipation der Anwohner bei dem Projekt Luisenhöfen erstellt worden. Die Studie analysiert sehr scharf den Prozeß der Bürgerbeteiligung. Die Studie greift die grosse Diskussion um den Mangel an Wohnraum auf und stellt dieser Diskussion

die Thematik eines nachhaltigen Stadtlebens in Zeiten des Klimawandels und großer Transformationen

gegenüber. Anhand des Beteiligungsverfahrens bei den Luisenhöfen wird aufgezeigt, welche Chancen und Probleme bei partizipativen Verfahren entstehen können. Deutlich ist herausgearbeitet worden, dass im bisherigen Prozess viele Möglichkeiten vertan worden sind.

Bürgerbeteiligung bei den Luisenhöfen Aachen: Eine Perspektive der resilienten Stadtplanung und -entwicklung

 

Anwohnerinfo – Wohnen ist mehr als ein Investment!

Anwohnerinformation

Am 14.09.2019 hat unsere Anwohnerinfo im Durchgang zum Spielplatz in der Südstrasse stattgefunden. Zwischen 50-70 Anwohner*innen sind vorbeigekommen und haben sich im Lauf des Nachmittags über den Stand der Dinge informiert.

Es haben viele anregende Gespräche stattgefunden. Außerdem haben Führungen rund um das Projektgebiet stattgefunden.

Sehr häufig ist gefragt worden, was man denn unternehmen kann, um noch Einfluss auf den Prozess zu nehmen. Wir haben hierzu erläutert, dass z.Zt. die Vorbereitung zur formalen Bürgerbeteiligung laufen. Diese war ursprünglich für den September geplant. Im weiteren Prozess wird sich zeigen, wie ernsthaft die zahlreichen Eingaben und die zentrale Eingabe samt 520 Unterschriften aus der vorgezogenen Bürgerbeteiligung in die Planungen aufgenommen worden ist.

Sollten an der ursprünglichen Planung nur unzureichende Änderungen vorgenommen worden sein, wird nur noch massiver Protest helfen.

Angesichts des ausgerufenen Klimanotstands in Aachen ist es nicht weiter möglich, die ausgetretenen und letztendlich klimaschädlichen Pfade der Investoren beizubehalten. Wohnen, Stadtplanung, Partizipation sowie eine klima- und ressourcenschonende Bauweise sind mehr als ein Invest. Hier einen anderen Weg einzuschlagen und mit den Luisenhöfen ein Pilotprojekt für die Stadt Aachen zu starten, ist mehr als notwendig.

 

Wir haben uns auch sehr gefreut, dass Recht auf Stadt und architects4future an der Veranstaltung teilgenommen haben.

Aufstellung des Bebauungsplans Luisenhöfe = Instrument im Klimanotstand

Antwort OB – Stellungnahme BI

Stadtbiotop Boxpark

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Philipp,

vielen Dank für Ihre umgehende Antwort (siehe unten).

Zu Ihrer Antwort möchten wir folgt Stellung nehmen. Ihre Antwort nimmt inhaltlich nicht Stellung zu den von uns vorgebrachten Aspekten des Klimaschutzes. Vielmehr wird auf eine Gesamtbilanz im Zusammenhang mit Flächenverbrauch und den damit zusammenhängenden Pendlerverkehren verwiesen.

BI Luisenhöfe

Wie Sie sicher verfolgt haben, haben wir uns bisher als eine konstruktive BI aufgestellt, welche die geplante Bebauung nicht verhindern will, sondern die im Block vorhandenen Qualitäten, welche durchaus wichtig für das Viertel und die ganze Stadt sind, in der Bebauung berücksichtigt wissen will.

Autofreies Quartier

Wenn wir Ihrer Argumentation folgen, bieten wir mit unserem Vorschlag ein komplett autofreies Quartier zu entwickeln, einen sehr konkreten Vorschlag an, um motorisierte individuelle Pendlerverkehre zu vermeiden. Die Lage des Quartiers in der Stadt ist hierfür geradezu idealtypisch. Die Stadt hat bereits in „Antwort OB – Stellungnahme BI“ weiterlesen

520 Unterschriften

Unterschriftensammlung

Leider haben uns noch weitere 37 Unterschriften zu spät erreicht. Mit diesen Unterschriften haben 520 Unterzeichner sich für unser Anliegen ausgesprochen. Da die Onlinepetition abgeschlossen ist, sind diese Unterschriften leider nicht mehr über OpenPetition hochzuladen. Wir werden sie dennoch, trotz Überschreitung der Eingabefrist, an die Stadt übergeben.

Klimanotstand

Die Städte Konstanz, Kiel, Ludwigslust und Herford haben den Klimanotstand ausgerufen. Kleve soll im Juni folgen. Mit unserem Engagement verfolgen wir letztendlich Maßnahmen, welche helfen sollen Maßnahmen gegen den Klimawandel auf lokaler Ebene umzusetzen. Mit dem jetzt in Aufstellung begriffenen Bebauungsplan hat die Stadt Aachen ganz konkret ein Mittel in der Hand, um Klimaschutzmaßnahmen jetzt zu ergreifen sowie die Chance eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung zu initiieren. Unsere Vorschläge hierzu liegen auf dem Tisch. Wir sind weiterhin bereit für den Dialog und möchten unser Engagement zum Vorteil der Stadt und ihrer Einwohner einbringen.

Aufstellung des Bebauungsplans Luisenhöfe = Instrument gegen den Klimawandel

483 Unterschriften übergeben

483 Anwohner und interessierte Bürger haben die Positionen der BI mit Ihren Unterschriften bekräftigt. Am letzten Freitag den 12.04.2019 ist die Frist zur Einreichung von Eingaben zum laufenden Bebauungsplanverfahren abgelaufen. Die Listen mit 483 Unterschriften sind an die Stadtverwaltung übergeben worden. AZ und AN berichten am heutigen 14.04.2019 unter dem Titel: Anwohner kämpfen für ein lebenswertes Viertel

Darüber hinaus haben viele Bürger selbst noch Eingaben bei der Stadt eingereicht. Um auch diese Eingaben öffentlich in Diskussion einzubringen, werden wir diese Eingaben hier veröffentlichen. Wer seine Eingabe hier publik machen möchte, kann diese an info@luisenhoefe-aachen.de senden.

Bürgerwerkstätten

Schon in der Bürgeranhörung vom 14.03.2019 als auch im Zusammenhang mit der Unterschriftensammlung gab es deutliche Forderungen in Bezug auf eine wirkliche Beteiligung der Anwohner im aktuellen Prozess.

Deshalb fordern wir als Bürgerinitiative Luisenhöfe ein Partizipationsverfahren, das diesen Namen auch verdient. Hier sollte als Basis für Bürgerwerkstätten das durch die Stadt Köln (Helios Forum) für das Heliosgelände durchgeführte Verfahren dienen.

Dank

Wir möchten uns ganz herzlich für die Unterstützung bei der Unterschriftensammlung Herrn Held  bedanken. Sein Kiosk ist so wichtig für das Viertel. Ebenso gilt unser Dank Recht auf Stadt Aachen sowie dem Aachener Baumschutz-Bündnis und den umliegenden Geschäften, die ebenfalls viele Unterschriften gesammelt haben.

Ganz besonders möchten wir uns aber bei allen bedanken, die mit Ihrer Unterschrift die von uns formulierten Anliegen unterstützen. Für uns ist dies eine tolle Rückmeldung und zeigt, dass wir mit unseren Ideen für das Viertel auf dem richtigen Weg sind.

Eingaben zum Bebauungsplan

Bis zum 12.04.2019 können noch Eingaben zum Bebauungsplanverfahren unter

Städtische Seite zur Beschreibung des Bebauungsplanverfahrens

Formular zur Onlineeingabe

gemacht werden.

Die online Petition ist mittlerweile auf rund 235 Unterschriften angewachsen. Die in den umliegenden Geschäften ausliegenden Unterschriftenlisten sind hierbei noch gar nicht erfasst. Die Onlinepetition kann noch bis zum 10.04.2019 unterschrieben werden. Darüber hinaus ist es aber wichtig, dass viele eigene Eingaben gemacht werden. Zum einem decken wir mit unserer Petition sicher nicht alle Themen ab – zum anderen sind im Detail noch viele Einzelthemen ansprechen.

Veröffentlichung der Eingaben

Die Eingaben können von der Verwaltung natürlich nicht einfach so veröffentlicht werden. Wir bieten deshalb, alle eingereichten Eingaben hier zu veröffentlichen.

info@luisenhoefe-aachen.de

Der Prozess der Einreichung der Eingaben sowie der Beantwortung dieser Eingaben ist sehr intransparent. Auch kann nicht klar nachvollzogen werden, wie diese Eingaben in die weitere Planung einfließen. In der Bürgeranhörung vom 14.03.2019 sind deshalb Workshops oder Bürgerwerkstätten gefordert worden.

In der Bürgeranhörung sind von den Anwohnern ebenfalls viele Aspekte genannt worden, die bei der Planung zu beachten sind. Diese Aspekte müssen in die weitere Planung einfließen. Hier im Block gibt es eine Anwohnerschaft, die sich aktiv in eine positive Entwicklung des Blockinnenbereichs einbringen will.

Aus diesen Gründen fordern wir ein Beteiligungsverfahren in Form von Bürgerwerkstätten.

Bürgeranhörung

Sind die Ideen, die durch in Anwohner in den Planungsprozess für die Luisenhöfe eingebracht worden sind und weiterhin eingebracht werden, so abwegig? Warum sind diese Ideen nicht schon längst als eine echte Grundlage für die Entwicklung des Quartiers herangezogen worden sind?

Eine Vielzahl von Ideen haben die Anwohner in die Bürgeranhörung vom 14.03.2019 eingebracht. Die Unzufriedenheit mit der bisherigen Berücksichtigung der Bürgeranliegen war sehr groß. Dies hat sich schon in der Länge der Veranstaltung gezeigt, in der noch nicht einmal alle Themenbereiche angesprochen werden konnten. Um möglichst alle Themen in die laufende Bürgerbeteiligung einzubringen, läuft noch bis zum 10.04.2019 eine Unterschriftensammlung in den umliegenden Geschäften sowie online unter:

Open Petition: Die Luisenhöfe nachhaltig gestalten – Für ein lebendiges Reumontviertel!

Darüber hinaus sollten aber alle Anwohner noch eigene Eingaben zu den einzelnen Themen und Ihren Anliegen machen. Mit der Anzahl der Eingaben kann unserem Anliegen deutlich Nachdruck verliehen werden. Eingaben sind unter folgender Adresse möglich:

Bauleitplanung Aachen

Da die Eingaben bisher nicht öffentlich gemacht werden, möchten wir gerne alle Eingaben sammeln und auf dieser Seite veröffentlichen. Eingereichte Eingaben können an folgende Adresse gesendet werden:

info@luisenhoefe-aachen.de

Die Initiative

Die Initiative Luisenhöfe hat sich bislang immer für eine nachhaltige Entwicklung der Luisenhöfe ausgesprochen. Es ist nie eine grundsätzliche Ablehnung des Projekts postuliert worden, obwohl viele Anwohner aus nachvollziehbaren Gründen durchaus einen kompletten Stopp des Projekts begrüßen würden. Aber es gibt in weiten Teilen eine Einsicht, dass zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden muss. Für dieses Gebot neuen Wohnraum schaffen zu müssen, darf aber nicht das gewachsene Umfeld ausgeblendet werden.

Bürgeranhörung

Genau in diesem Grundton ist die Bürgeranhörung im Rahmen der vorzeitigen Bürgerbeteiligung verlaufen. Hier sind die Themen wie die geplante Dichte, ein anderes Mobilitätskonzept, ein wirklich wertschätzender Umgang mit dem vorhandenen Grün explizit von den Anwohnern benannt worden. Auch vom Erhalt des Kalde Geländes war die Rede. „Bürgeranhörung“ weiterlesen