Boxgrün 30/30 gewinnt Preis

Urkunde

Heute hat die Preisverleihung für den von der STAWAG ausgelobten Wettbewerb ‚Stawag macht grün‘ stattgefunden. Der Verein OeViAc e.V. hat einen Jurypreis, welcher, mit 500€ dotiert ist, für das Projekt ‚Boxgrün 30/30‘ erhalten. Ganz großen Dank auch an die vielen Unterstützer:innen beim Voting !!! Wir freuen uns als BI gemeinsam mit dem Verein, dass die Idee den Boxpark in einen urbanen Wald umzuwandeln, hiermit öffentliche Anerkennung gefunden hat. Die AN/AZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die Preisverleihung.

Ziel der Bewerbung (Bewerbungstext)

Der Verein Ökologische Vielfalt (OeViAc e.V.) möchte den sog. Boxpark erhalten und zu einem urbanen Wald weiterentwickeln. Der Boxpark ist eine Fläche im Innenblock, die über Jahrzehnte sich selbst überlassen war. Dieser vergessene Ort ist der Ursprung der Biodiversität und sorgt mit seinem hohen Bäumen im Sommer für Abkühlung. Als Anwohner*innen können wir berichten, dass dies ein kleines Paradies für Fauna und Flora ist. Die Biodiversität und auch die Kaltluftfunktion ist durch das Projekt der sog. Luisenhöfe stark gefährdet. Unser Projekt ‚Boxgrün 30/30‘ soll eine Stärkung der innerstädtischen Biodiversität hier im Block zu bewirken. Der Titel „Boxgrün 30/30“ knüpft an das Ziel der UN an, bis 2030 30% des weltweiten Naturraums unter Schutz zu stellen. Mit diesem lokalen Schritt für einen urbanen Wald will der OeViAc e.V. einen Beitrag hierzu leisten. Trotz einer starken Veränderung im Block wollen wir die jetzige Qualität zu erhalten, stärken und in Teilen auch neu entstehen lassen.

Wie soll das Geld verwendet werden (Bewerbungstext)

Zunächst möchte der OeViAc e.V. untersuchen (lassen), wie die aktuell starke Biodiversität in die neue Situation überführt werden kann. Hierzu ist fachliche Unterstützung erforderlich, um Perspektiven für den Boxpark zu entwickeln. Ein Ergebnis kann sein, dass bestimmte Sträucher und Bäume gepflanzt werden sollen. Des Weiteren möchten wir gerne eine angrenzende Rasenfläche zum Teil in eine Bienen- bzw. Blühwiese umzuwandeln. Das Boxgrün könnte zeigen, dass es auch in der Stadt Möglichkeiten gibt, der Natur ihren Raum zu geben und im Einklang mit ihr zu leben. Gerade für die angrenzenden Kindergärten und Grundschulen, aber selbstverständlich auch die Anwohner*innen könnte dies tolles ansprechendes Anschauungsbeispiel werden und zur Nachahmung animieren. Grundsätzlich geht es uns aber darum, zu zeigen, dass ein grüner Stadtumbau möglich ist – ganz konkret und als „Best practice“- Beitrag unter dem Motto: Grünklein ist Klimafein: bewahren statt zahlen am Beispiel des Boxgrüns.

Grünklein ist Klimafein

Wir hoffen nun zusammen mit dem OeViAc e.V. mit dieser Anerkennung einen weiteren Schritt zur Erhaltung und Stärkung des Boxparks tun zu können. Da es aber auch über das Projekt Boxgrün 30/30 hinaus im Innenblock sehr viel Grün gibt – es sollen für das Projekt Luisenhöfe immerhin ca. 35 Bäume gefällt werden – hoffen wir, nein wir regen eindringlich an, dass die bisher bekannte Planung in diesem Sinne nochmals überarbeitet wird. Die frühe Hitzewelle der letzten Tage hat eindeutig gezeigt, wie wichtig diese Grünstrukturen für die Stadt sind. Eine Anpassung an die Klimafolgen wird nicht nur für Aachen immer essentieller. Hierbei spielt bestehendes Grün eine herausragende Rolle, um die Situation nicht noch zu verschlechtern.

Aachener Umwelt Rundbrief

Das Ökologie-Zentrum Aachen e.V. titelt im 89. Umwelt Rundbrief: Luisenhöfe Aachen – zunkunftsorientiert? Es werden hier viele Aspekte angesprochen, die wir als ebenfalls als Initiative in der bisherigen Projektentwicklung bemängeln. Der Fokus des Ökologie-Zentrum liegt selbstverständlich auf den Umweltaspekten des Projektes. Insbesondere der Erhalt bestehender Grünstrukturen wird in diesem Beitrag thematisiert.

Baumfällungen

Neben dem Fokus auf dem Boxpark und dem Anliegen des OeViAc e.V. hier einen urbanen Wald entstehen zu lassen (in den folgenden 8 Tage kann immer noch für Boxgrün 30/30 jeden Tag und von jedem Endgerät abgestimmt werden), wird in diesem Bericht auch noch einmal deutlich herausgearbeitet, dass für die Luisenhöfe rund 35 Bäume gefällt (siehe Plan im Artikel) werden müssen. Dies ist im Zusammenhang mit der immer stärker zunehmenden Aufheizung der Städte der falsche Weg. Ein Konzept zur Kompensation dieser Baumfällungen ist bisher nicht bekannt. Zudem werden die Nachpflanzungen sicher 20-30 Jahre brauchen, um das gleiche Grünvolumen zu entwickeln.

Alles weitere im 89. Aachener Umwelt Rundbrief.

Boxgrün 30/30

Mit dem Verein ökologische Vielfalt (OeViAc e.V.) haben wir den Boxpark für den Spendenwettbewerb ‚STAWAG macht GRÜN‚ angemeldet. Ab jetzt läuft die Abstimmung. Mit dieser möglichen Förderung wollen wir den Boxpark erhalten, stärken und in Teilen auch neu entstehen lassen. Unter dem Motto: Grünklein ist Klimafein: bewahren statt später zahlen soll aus dem Boxpark das Boxgrün werden.

STAWAG macht GRÜN

Unter diesem LINK ist unser Projekt zur Abstimmung mit weiteren Erläuterungen zu finden. Es kann jeden Tag neu – egal, ob vom Computer, Tablet oder Handy – abgestimmt werden. Und dies bis zum 21.06.2022. Die acht Projekte mit den meisten Stimmen ziehen danach ins Finale ein. Danach wird mittels eines Telefonvotings der Gewinner ermittelt. Alle Finalteilnehmer erhalten eine Förderung. Die auf den vorderen Plätzen natürlich umso mehr.

Jetzt geht es aber erst einmal, um den Einzug ins Finale. Bitte unterstützt uns tatkräftig und gebt am besten täglich euer Voting ab.

https://stawagmachtgruen.de/projekte/629690af1a172f0e20a259a2

Update zum Boxpark | Boxgrün

Am letzten Samstag ist der Boxpark nochmals in der AN / AZ thematisiert worden. Boxpark soll zum Vorzeigeprojekt für „urbane Wildnis“ werden, so titelt die AZ / AN. Dies ist genau in unserem Sinne. Die urbane Wildnis hat sich auch schon in anderen Städten etabliert. Warum also nicht auch in Aachen. Zunächst ist, wie die AZ / AN berichtet, die Vorlage der Verwaltung nun im Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss, vertagt worden.

Abstimmung mit den Investoren

Von der Stadt haben wir die Rückmeldung erhalten, dass es zu einer Einigung zwischen OeViAc e.V. und den Investoren kommen soll. Wir sehen hier aber die Stadt in der Pflicht die entsprechenden bindenden Vorgaben im Pachtvertrag zu verankern. Hierfür wird es auch etwas Zeit brauchen, da mittels gutachterlicher Beratung genau solche Randbedingungen definiert werden müssen. Viele Informationen bietet hier bereits Netzwerk BioFrankfurt. Mit den Unterstützern unserer Stellungnahme werden wir gemeinsam eine Strategie hierfür entwickeln.

Unterstützung aus der Anwohnerschaft

Zusammen mit Recht auf Stadt Aachen wollen wir nochmals zum Boxpark > Boxgrün sowie selbstverständlich zu der wahrscheinlich im Sommer anstehenden Bürgerbeteiligung für das gesamte Projekt in der Nachbarschaft informieren und für weitere Unterstützung werben. Zum Sommer wird sich nicht nur die Zukunft des Boxgrüns entscheiden, sondern es werden die Weichen für die Entwicklung des gesamten Quartiers gestellt.

Wir werden Euch / Sie auf dem Laufenden halten!

Boxpark soll verpachtet werden

Am heutigen Dienstag den 05.04.2022 sollte im Liegenschaftsausschuss darüber entschieden werden, ob der Boxpark an die Investoren verpachtet werden soll. Als BI fragen wir uns natürlich, warum haben wir dafür gekämpft, dass der Boxpark nicht bebaut wird und so verwildert bleiben soll, wenn er jetzt an die Investoren verpachtet wird. Irgendwie beschleicht uns hier das Gefühl, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht werden soll. Dabei sollen doch in den Luisenhöfen in Zukunft Grünstadtmenschen wohnen und arbeiten (website der Investoren).

Nun wird dieser Tagesordnungspunkt vertagt, um Möglichkeiten zu eröffnen eine nachhaltige Gestaltung des Boxparks in die Wege zu leiten. Die Programmierung des Boxparks soll hierbei Themen wie ein Rückzugsort für die Insekten- und Tierwelt, den Schwammstadtgedanken, Kaltluftspender bei Hitzeereignissen und mehr berücksichtigen. Auch die Aachener Nachrichten berichten in ihrer heutigen Ausgabe hierüber. Alle vorgenannten Themen werden für die Stadt immer wichtiger im Rahmen der Klimafolgenanpassung bzw. Klimaresilienz. Und dies darf sich nicht auf den Boxpark beschränken, sondern muss das Gebiet der ganzen Luisenhöfe und die gesamte Stadt umfassen.

Erwerb des Boxparks

Als Verein Ökologische Vielfalt Aachen (OeViAc e.V.) hatten wir im Januar eine Anfrage zum Erwerb des Boxparks an die Stadt gestellt. Dies ist von der Stadt in einem Antwortschreiben vom 09.02.2022 abgelehnt worden. Ich den Pachtvertrag solle aber aufgenommen werden, dass wir den Boxpark von den Investoren mieten könnten. Es gab aber so gut wie keine Angaben dazu, welche Bedingungen die Investoren zum Erhalt des Boxparks erfüllen müssen. Nun sollte am heutigen Dienstag im nichtöffentlichen Teil der Ausschusssitzung darüber entschieden werden, ob der Boxpark an die Luisenhöfe GmbH verpachtet wird. Zum wiederholten Mal soll über Belange zu den Luisenhöfen im nichtöffentlichem Teil eines Ausschusses entschieden werden, welche von hohem öffentlichen Interesse sind. Deshalb haben wir im Vorfeld folgende Stellungnahme verfasst, welche an die Verwaltung und alle demokratischen Parteien im Rat versendet haben.

Folgende Vereine und Initiativen unterstützen die Stellungnahme

Stellungnahme OeViAc e.V.

Uns beunruhigt die Absicht der Stadt Aachen, die im städtischen Besitz befindliche unbebaute Fläche – den ‚Boxpark‘ – an die Investoren zu verpachten, außerordentlich. Unser Verein zielt auf die Erhaltung der Biodiversität und Erhaltung der Lebensräume von Flora und Fauna ab. Diese Ziele sehen wir für den Boxpark bei der geplanten Vorgehensweise mehr als gefährdet.

Wir sind froh, dass sich auf dem ehemaligen Kaldegelände seit den ersten Planungen durch Einwände der Politik, der Bürger*innen und Anwohnerschaft sehr vieles zum Besseren entwickelt hat. Dies erscheint uns in Zeiten des Klimawandels und der Erfordernis zur Klimaanpassung – insbesondere in der Innenstadt – aber als bei weitem nicht genug. Wir können nicht darauf vertrauen, dass die Investoren (Aixact und Landmarken AG namentlich Luisenhöfe GmbH) das Potential des Boxparks erhalten, noch dieses sogar stärken werden. Wir gehen davon aus, dass die Investoren mit der an sie zu übertragenden Verkehrssicherungspflicht der urbanen Wildnis ein Ende setzen. Zudem ist zu befürchten, dass eine urbane Wildnis für die angrenzende Bebauung aus Sicht der Investoren (als Ausblick der zukünftigen Eigentümer und Mieter) sicher nicht tragbar ist. Es wird Vögeln, Kleintieren und Insekten nicht mehr möglich sein, dort ihren Lebensraum zu finden. Wir gehen vielmehr davon aus, dass die Luisenhöfe GmbH die Gestaltung des Boxparks so ausformen wird, dass die Interessen der Projektentwicklung absolut vorrangig behandelt werden. Zudem steht zu befürchten, dass private Freiflächen in dem dann von den Investoren gepachtetem Boxpark realisiert werden.

Man könnte auch bildlich sagen, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht wird.

Zudem ist im Gesamtverfahren bislang nicht erkennbar, dass Entscheidungen auf der Basis
jüngerer, wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung gefällt werden und entsprechend gutachterlich begleitet werden. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass mit den anstehenden Planungsentscheidungen wesentliche Gestaltungsmöglichkeiten zum Erhalt der Lebensqualität im Quartier vollständig und grundlos aus der Hand gegeben werden. Bis auf den Erhalt eines Baumes mit Symbolcharakter (Kastanie – Kastanienhof) erscheint die bisherige planerische Begleitung des Bauvorhabens hinsichtlich aller ökologischer Belange äußerst zurückhaltend. Es ist nicht zu verstehen, dass das städtische „Entgegenkommen“ durch die
Entwertung eines wichtigen Miniaturhabitats völlig anforderungsfrei die umfangreiche Versiegelung des Quartiers erst ermöglicht.

Die blaugrüne Infrastruktur wird für die Städte im Klimawandel immer wichtiger. Aachen muss in der Lage sein, sich mittels solcher Grünstrukturen in der Stadt an die Klimafolgen anzupassen und darf nicht dieselben Fehler der Vergangenheit, wie beim Verkauf von Wohnungsbauflächen, begehen. Unsere Stadt muss klimaresilient werden und benötigt genau diese Flächen.

Wir können uns vorstellen, dass auf dem Areal des Boxparks zukünftig ein halbwegs geschützter Raum entsteht, der nicht in erster Linie und prioritär den Anwohnerinnen der Anlage zur Verfügung steht – eine Art Hortus conclusus | Außenanlagen werden im gesamten Planungsgebiet ausreichend zu Verfügung stehen – der nur gequert werden sollte. Die (mittlerweile leider nicht mehr) efeubewachsenen Mauern auf der Südseite des Boxparks sollten erhalten bleiben und können weiterhin den Vögeln als wichtiger Nistplatz zur Verfügung stehen. Der Boxpark – in Zukunft dann ein Boxgrün – kann von Ferne beobachtet und naturpädagogisch betrachtet werden, darf aber nicht für private Belange genutzt werden. Wir hatten auch bereits beim letzten Rückschnitt dem FB23 vorgeschlagen, den Boxpark durch eine Umzäunung (siehe Schwedenpark – geht auch mit Querungsmöglichkeit) zu schützen. Somit wäre auch die Verkehrssicherheit von Passant*innen gegeben. Leider gab es hierauf keine Rückmeldung.

Wir wünschen uns, Anregungen und Vorgaben für den Umgang mit dem Areal einbringen zu dürfen, lehnen es jedoch ab, eine von den Investoren vorgelegte Planungen ohne ausdrückliche Beachtung der vorgenannten Punkte mitzutragen, geschweige denn eine solche Fläche zu pachten und zu pflegen. Hier müssten sehr klare und eindeutige Vorgaben in einem Pachtvertrag festgeschrieben werden.

Wir möchten Sie eindringlich darum bitten, die Verwaltungsvorlage von der Tagesordnung des kommenden Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses am 05.04.2022 zu nehmen. Die Funktion des Boxparks als urbaner Wald kann nicht isoliert von der sonstigen Projektentwicklung betrachtetund mit einer vorgezogenen Entscheidung davon abgetrennt werden.

Wie geht es weiter?

Die Aachener Nachrichten | Zeitung berichten über die Luisenhöfe und haben die BI zum weiteren Fortgang des Projekts interviewt. Vertreter der BI haben zu den bisher nicht bekannten Informationen Stellung bezogen. Es haben sich einige Dinge zum Vorteil entwickelt, aber es bleiben auch weiterhin viele Fragen offen.

Stellplätze | Mobilität

Es scheint endlich angekommen zu sein, dass das Projekt der Luisenhöfe mit seiner zentralen Lage die Chance bietet, die innerstädtische Mobilität neu zu denken. Nicht zusätzliche Stellplätze – gleich mehr Autos in der Stadt – helfen bei der Mobilitätswende, sondern neue Mobilitätskonzepte. Die Lage zwischen zwei Bahnhöfen, einer guten Busanbindung sowie die gute Erreichbarkeit der Innenstadt und anderer zentralen Einrichtungen zu Fuß und mit dem Rad legt einen Verzicht auf das Auto absolut nahe. Dies „Wie geht es weiter?“ weiterlesen

Petition der A4F

A4F

Als BI Luisenhöfe stimmen wir mit den Statements der architects for future überein und unterstützen die eingereichte Petition im Bundestag. Es ist erstaunlich wie stark die übergeordneten Forderungen der A4F unseren konkreten Forderungen für das Projekt nahe kommen. Bei den Luisenhöfen könnte man die Forderungen der #Bauwende ganz konkret umsetzen oder wie jetzt gern gesagt wird – ein #Reallabor initiieren.

Wir müssen hier und jetzt starten die #Bauwende einzuleiten.

Damit sich der deutsche Bundestag bzw. der zuständige Ausschuß mit dern Petition der A4F befasst, muss ein Quorum von 50.000 Unterzeichnern erreicht werden. Die Frist zur Unterzeichnung läuft am 08.01.2021 ab. Unterzeichnen könnt Ihr hier:

Um eine Petition für den deutschen Bundestag mitzeichnen zu können, muss man sich auf der Petitionsplattform des Bundestags registrieren. Die Form der Bundestagspetition ist ein demokratisches Mittel, Anliegen aus der Mitte der Bevölkerung in die politische Debatte zu bringen. Gerade erst hat die Petition Einberufung von einem bundesweiten Bürgerrat zur Klimapolitik das erfordliche Quorum mit mehr als ca. 20.000 Unterzeichnern überschritten und muss damit im Bundestag behandelt werden.

Für A4F Petition werden noch dringend Unterzeichner benötigt. Bitte macht Werbung und teilt diesen Aufruf. Für eine #Bauwendejetzt

Um das Wissen hierzu zu vertiefen sind auch folgende Quellen interessant:

https://globalabc.org/news/launched-2020-global-status-report-buildings-and-construction

Hier wird sehr gut dargestellt, welchen Anteil der Bausektor an den CO2 Emissionen, dem Energieverbrauch, dem Ressourcenverbrauch und dem Müllaufkommen hat.

https://www.bda-bund.de/wp-content/uploads/2016/06/Bestand-braucht-Haltung.pdf

https://www.bda-bund.de/wp-content/uploads/2018/07/Politische-Grundpositionen-zu-Stadt-Land-und-Architektur.pdf

https://www.bda-bund.de/wp-content/uploads/2019/04/20190819_DasHausDerErde_Monitor.pdf

Der Bund deutscher Architekten hat viele der in der Petition angesprochenen Themen bereits im Laufe der letzten Jahre in eigenen Positionspapieren behandelt.

Aktuelle Entwicklungen im August

Gleich voraus geschickt – zu den Luisenhöfen gibt von der Seite der Investoren und der Erstellung des Bebauungsplans nichts Neues bzw. uns ist hierzu nichts bekannt. Dennoch gibt es einige Entwicklungen, Termine und Ankündigungen die wir nicht vorenthalten wollen.

Veranstaltung zum Boxpark

Wir planen zusammen mit Recht auf Stadt und OeViAc im September eine Veranstaltung zum Boxpark. Nähere Informationen hierzu versenden wir noch.

Rundgang mit OB Kandidatatin Frau Keupen

Frau Keupen – die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen in Aachen – hatte uns als BI zu einem Gespräch eingeladen. Diesem Angebot sind wir gerne nachgekommen und haben einen Rundgang über das Gelände vorgeschlagen. Am 12.08.2020 sind gemeinsam durch Block gelaufen. Hierbei haben wir uns sehr gut austauschen können und nochmals unsere Standpunkte, insbesondere auch auf die geplante Dichte der Bebauung, darlegen können.

Wenn bei anderen OB Kandidat*innen Interesse an einem Gespräch oder auch an einer Führung besteht, stehen wir hierfür selbstverständlich zur Verfügung.

Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK)

Am kommenden Mittwoch den 26.08.2020 wird in der letzten Ratssitzung dieser Wahlperiode das IKSK verabschiedet. Der Runde Tisch Klimanotstand Aachen, den wir seit längerem angehören, hat dieses Konzept kommentiert. Grundsätzlich ist es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber hiermit werden die selbstgesteckten Klimaschutzziele weiterhin verfehlt. Die „Aktuelle Entwicklungen im August“ weiterlesen

Vereinsgründung | Ratsanfrage | Frühjahrsputz

Gründung des Vereins OeViAc e.V.

Teilnehmer der BI Luisenhöfe haben den gemeinnützigen Verein Ökologische Vielfalt Aachen gegründet. Der Vereinszweck ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege insbesondere für das Areal der Luisenhöfe als Vorbild für eine grüne und nachhaltige Stadtentwicklung in Aachen und darüber hinaus.

Der Vereinszweck deckt sich mit den zentralen Forderungen der BI Luisenhöfe zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung und kann „Vereinsgründung | Ratsanfrage | Frühjahrsputz“ weiterlesen

Lärmaktionsplan Stadt Aachen

Bisher haben wir uns als Initiative nicht zum Thema Lärmbelastungen in der Stadt, insbesondere hier im Block, geäußert. Wir leben in einer dichtbesiedelten Stadt und hier sind Lärmimmisionen unvermeidlich. Dennoch grenzt das Planungsgebiet an eine der meist befahrenen Straßen Aachens und bringt dementsprechend ehebliche Lärmbelastungen vor allem für die Anwohner des Boxgrabens mit sich.

Laute Vorderseite – ruhige Rückseite

Diese Lärmbelastungen konnten bisher immer durch den ruhigen Innenblock kompensiert werden. Dies hat sehr viel mit den Abständen zu der „Lärmaktionsplan Stadt Aachen“ weiterlesen