Es ist heiß und ist trocken

Wir haben schon viel für die Qualifizierung des Projekts Luisenhöfe erreicht. Der Boxpark wird nicht bebaut und kann zum Boxgrün (urbaner Wald) werden. Hier sind wir gerade in Gesprächen mit Stadt und Investoren. Das Parkhaus wird nicht erweitert und es werden auch auf unseren Druck hin weniger Stellplätze realisiert, als die Stellplatzsatzung eigentlich vorschreibt. Dass überhaupt ein Wettbewerb stattgefunden hat und nicht eine kostengünstige, städtebaulich und architektonisch höchst fragwürdige Projektentwicklung stattgefunden hat, können wir auch als Erfolg verbuchen.

Aber das alles reicht dennoch nicht aus !!!

Es ist heiß, es ist trocken, die Energie wird knapp, die Flüsse und Seen haben immer weniger Wasser, Ressourcen werden auch immer weniger verfügbar sein, es gibt eine Übersterblichkeit auf Grund der anhaltenden Hitze … und bei aktuell startenden Planungs- und Bauvorhaben werden diese Aspekte vollkommen unzureichend in die Planung aufgenommen. Wollen wir dies angesichts der dramatischen Entwicklung unserer Umwelt? Immerhin werden mit Bebauungsplänen die Grundlagen für die Quartiersentwicklung gelegt und dies sicher für mindestens die nächsten 50 Jahre.

Bürgerbeteiligung Luisenhöfe

Im Spätsommer/Frühherbst – so die bisherigen Informationen – soll es zur Offenlage des Bebauungsplans und damit auch die Bürgerbeteiligung kommen. In der Regel befinden sich die B-Pläne samt zugehöriger Dokumente 4 Wochen in der Offenlage. In diesem Zusammenhang können nochmals Eingaben gemacht werden. Welche Dokumente und Gutachten veröffentlicht werden, ist nicht bekannt. Ob die übliche Frist von einem Monat reicht, um fundierte Eingaben zu machen bezweifeln wir als BI grundsätzlich. Gutachten müssen von Fachleuten bewertet und hierzu Stellungnahmen verfasst werden. Auch das Planwerk und der zugehörigere städtebauliche Vertrag müssen intensiv geprüft werden.

Versprechungen der Investoren

Die Investoren wollen ein Viertel für Grünstadtmenschen kreieren. ‚Schöner Wohnen ohne Flächenfraß‘ ist ein Schlagwort von der Website der Investoren – aber zunächst einmal wird ein großer Teil der Fläche mit einer Tiefgarage versiegelt. Die Luisenhöfe werden autofrei – aber nur im Blockinneren. Die Autos, die 23 von 24 Stunden rumstehen, werden einfach unter die Erde verbannt. Ein Konzept, dass bei dieser Innenstadtlage nur mit den nötigsten Stellplätzen (Barrierefreiheit und Kurzzeitparken) auskommt – große Fehlanzeige. Vielleicht kann man die Tiefgarage ja angesichts der anhaltenden Trockenheit später zu einer Zisterne umwandeln. Dies wäre dann aber eine sehr teure Zisterne.

Wir haben uns einmal die Mühe gemacht die Schlagworte und Phrasen, welche die Investoren auf ihrer Website gepostet haben, zusammenzufassen:

„LUISENHÖFE AACHEN – Wohnen & Arbeiten für ‚Grünstadtmenschen‘.“

„Innerstädtisches Wohnen mitten im Grünen – ein modernes Quartier für Wohnen und Arbeiten. Alles im Einklang mit dem bestehenden Viertel und seinen Anlieger*innen. Dazu maximale Mobilität bei weniger Autoverkehr.“ [Warum gibt es uns als Initiative überhaupt]

Klimafreundlich Wohnraum schaffen“

Die Luisenhöfe werden autofrei. Das sorgt für Aufenthaltsqualität, gute Luft und sicheren Spielraum für alle Anlieger und Bewohner des Viertels.

„Die Luisenhöfe bieten den Nutzer*innen und Anwohner*innen Flexibilität und Mobilität.“

Durchdachte Mobilitätskonzepte, genügend Parkplätze durch „Parksharing“ und E-Lade-Stationen sparen Zeit und machen jeden flott. Dazu eine Car- und Bikesharing-Station und sichere, überdachte Fahrradstellplätze. Wie wäre es mit einem Bike-Repair-Café?“

„Schöner Wohnen ohne Flächenfraß. Der Versiegelung entgegenwirken und trotzdem Wohnraum für alle schaffen: Das leisten die Luisenhöfe durch die Umwandlung eines alten Firmengeländes.“

„Grün bleibt Grün, im annähernd gleichen Umfang wie vorher.“

„Grünflächen überall gut für Bienen und andere Bestäuber. Reguliert das lokale Klima. Mensch und Natur können aufatmen, Regenwasser versickern. “

„Im Schutz der Bäume alter Baumbestand und Neupflanzungen bieten Schatten, Ruhe und Biodiversität. Sie funktionieren wie eine „grüne Klimaanlage“ und bilden einen natürlichen Luftfilter.“

„Die Hochgarage als Mobilitäts-Hub Das Parkhaus des Luisenhospitals wird ökologisch sinnvoll erweitert und trägt durch seine Multifunktionalität maßgeblich zur Nachhaltigkeit des Quartiers bei. Die Hochgarage ermöglicht durch ihre Wechselnutzung eine Reduzierung des notwendigen Parkraums. Mehr Platz für Mensch und Natur!“

„Nachhaltigkeit. Der Neubau soll sich an die Baukörper der Umgebung anpassen. Die Kultur muss stimmen. Es muss gesichert sein, dass Klima und Umwelt nachhaltig geschützt werden können, gleichzeitig aber auch für die Bewohner nutzbar und erlebbar wird.“

Schöne Investorenwelt

Wenn all das wirklich ernst gemeint ist, können als BI unsere Aktivitäten einstellen. Es ist aber, so denken wir, dass hier eine mehr als gesunde Skepsis angesagt ist. Mittels der Website wird suggeriert, dass all diese Themen von den Investoren beachtet und in die Planung aufgenommen werden. Hiervon ist aber bisher nicht viel zu sehen. Wir signalisieren kontinuierlich Investoren und Politik, dass wir mit kritischer Nachfrage und Sachverstand das Projekt zukunftsfähig machen wollen. Allein schon die Absenkung des Grundwassers für die Baugruben  wird dem Boxpark gerade in solchen Hitzeperioden ungemein zusetzen. Ganz abgesehen davon, dass die Fällung der mehr als 35 Bestandsbäumen, welche in großen Teilen bereits zu stattlichen Exemplaren herangewachsen sind, nicht mehr in unsere Zeit passt.

Von Seiten der Politik wird gesagt, dass man sich an Zusagen gegenüber den Investoren, welche mittlerweile mehrere Jahre alt sind, halten müsse. Die Zeichen der Zeit haben sich aber so massiv verändert, dass ein Weiter so nicht mehr möglich ist.

Klimaneutrale und kreislaufgerechte Stadt

Die Stadt hat ambitionierte Klimaschutzziele. Bis 2030 wollen wir in Aachen klimaneutral sein. Gleichzeitig sagt man aber, dass man bei einem Projekt, dass so weit gediehen ist, nicht mehr eingreifen kann. Wir sind im B-Plan Verfahren. Hier hat man noch einen sehr weitgehenden Gestaltungsspielraum. Wir müssen jetzt in die Umsetzung der Ziele kommen und dürfen die Ambitionen nicht in zukünftige Projekte verschieben.

Aachen hat die circular cities declaration unterschrieben. Mit dem Abriss des Kaldegeländes lässt man hier wieder ein Weiter so zu. C2C (Cradle to Cradle) Aachen hat hierzu untersucht, welche Ressourcen und gebundenes CO2 im Bestand vorhanden ist. Eine solche Erhebung muss Grundlage einer Planung werden. Sicher sind der Stadt formal die Hände gebunden, aber wenn man eine kreislaufgerechte Stadt werden möchte – und im Bauen finden die grössten Kreislufströme statt – dann gehört dazu, auf die Investoren einzuwirken ihren Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten. Die Stadt gibt die Rahmenbedingungen für einen von den Investoren erstellten vorhabenbezogenen Bebauungsplan vor. Der umfängliche Ressourcenschutz sollte eine solche Vorgabe sein.

Verantwortung der Investoren

Die Investoren als Teil der Stadtgesellschaft sind ebenso für die Zukunft unserer Stadt verantwortlich. Sie müssen ihren Anteil daran leisten, an einer Stadt mitzubauen, in der auch noch unsere Kinder und Enkel (siehe z.B. Übersterblichkeit durch Hitze und Aufheizung unserer Städte) gut leben können. Nicht nur Politik alleine gestaltet die Stadt von morgen, sondern die Investoren können mit ihren Mitteln ebenso ihren Beitrag leisten. Große Renditen waren gestern – heute geht es darum, wie wir eine Stadt gestalten in der wir auch noch in Zukunft gut leben können. Es würde auch dem Image der Investoren gut anstehen, wenn hier wirkliche Anstrengungen gemacht würden. Das Wissen und die Kompetenz zur Umsetzung ist mit Moringa by Landmarken vorhanden.

Wir müssen jetzt anfangen zu handeln

Alle Themen der und Erkenntnisse für eine nachhaltigen Stadtgestaltung liegen auf dem Tisch. Hier wird ein Projekt von vorgestern, wie zu befürchten steht, realisiert. Dies wird den Anwohnern und vielen anderen Menschen aus unserer Stadt nicht mehr zu vermitteln sein. Wir als BI sind dazu bereit einen wirklich konstruktiven, transparenten und vor allen Dingen nachhaltigen Prozess mitzugestalten. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist hier wegweisend. Unter anderem gibt auch das Urteil zur Einschränkung des Kiesabbaus am Niederrhein vor, wie wir in Zukunft mit unseren Ressourcen umgehen müssen. Solche Wege müssen nicht begangen werden. Wir wollen einfach nur das Beste für das Aachen von morgen und stehen hierfür bereit.

Wie geht es weiter?

Die Aachener Nachrichten | Zeitung berichten über die Luisenhöfe und haben die BI zum weiteren Fortgang des Projekts interviewt. Vertreter der BI haben zu den bisher nicht bekannten Informationen Stellung bezogen. Es haben sich einige Dinge zum Vorteil entwickelt, aber es bleiben auch weiterhin viele Fragen offen.

Stellplätze | Mobilität

Es scheint endlich angekommen zu sein, dass das Projekt der Luisenhöfe mit seiner zentralen Lage die Chance bietet, die innerstädtische Mobilität neu zu denken. Nicht zusätzliche Stellplätze – gleich mehr Autos in der Stadt – helfen bei der Mobilitätswende, sondern neue Mobilitätskonzepte. Die Lage zwischen zwei Bahnhöfen, einer guten Busanbindung sowie die gute Erreichbarkeit der Innenstadt und anderer zentralen Einrichtungen zu Fuß und mit dem Rad legt einen Verzicht auf das Auto absolut nahe. Dies „Wie geht es weiter?“ weiterlesen

Aktuelle Entwicklungen im August

Gleich voraus geschickt – zu den Luisenhöfen gibt von der Seite der Investoren und der Erstellung des Bebauungsplans nichts Neues bzw. uns ist hierzu nichts bekannt. Dennoch gibt es einige Entwicklungen, Termine und Ankündigungen die wir nicht vorenthalten wollen.

Veranstaltung zum Boxpark

Wir planen zusammen mit Recht auf Stadt und OeViAc im September eine Veranstaltung zum Boxpark. Nähere Informationen hierzu versenden wir noch.

Rundgang mit OB Kandidatatin Frau Keupen

Frau Keupen – die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen in Aachen – hatte uns als BI zu einem Gespräch eingeladen. Diesem Angebot sind wir gerne nachgekommen und haben einen Rundgang über das Gelände vorgeschlagen. Am 12.08.2020 sind gemeinsam durch Block gelaufen. Hierbei haben wir uns sehr gut austauschen können und nochmals unsere Standpunkte, insbesondere auch auf die geplante Dichte der Bebauung, darlegen können.

Wenn bei anderen OB Kandidat*innen Interesse an einem Gespräch oder auch an einer Führung besteht, stehen wir hierfür selbstverständlich zur Verfügung.

Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK)

Am kommenden Mittwoch den 26.08.2020 wird in der letzten Ratssitzung dieser Wahlperiode das IKSK verabschiedet. Der Runde Tisch Klimanotstand Aachen, den wir seit längerem angehören, hat dieses Konzept kommentiert. Grundsätzlich ist es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber hiermit werden die selbstgesteckten Klimaschutzziele weiterhin verfehlt. Die „Aktuelle Entwicklungen im August“ weiterlesen

Bürgeranhörung

Sind die Ideen, die durch in Anwohner in den Planungsprozess für die Luisenhöfe eingebracht worden sind und weiterhin eingebracht werden, so abwegig? Warum sind diese Ideen nicht schon längst als eine echte Grundlage für die Entwicklung des Quartiers herangezogen worden sind?

Eine Vielzahl von Ideen haben die Anwohner in die Bürgeranhörung vom 14.03.2019 eingebracht. Die Unzufriedenheit mit der bisherigen Berücksichtigung der Bürgeranliegen war sehr groß. Dies hat sich schon in der Länge der Veranstaltung gezeigt, in der noch nicht einmal alle Themenbereiche angesprochen werden konnten. Um möglichst alle Themen in die laufende Bürgerbeteiligung einzubringen, läuft noch bis zum 10.04.2019 eine Unterschriftensammlung in den umliegenden Geschäften sowie online unter:

Open Petition: Die Luisenhöfe nachhaltig gestalten – Für ein lebendiges Reumontviertel!

Darüber hinaus sollten aber alle Anwohner noch eigene Eingaben zu den einzelnen Themen und Ihren Anliegen machen. Mit der Anzahl der Eingaben kann unserem Anliegen deutlich Nachdruck verliehen werden. Eingaben sind unter folgender Adresse möglich:

Bauleitplanung Aachen

Da die Eingaben bisher nicht öffentlich gemacht werden, möchten wir gerne alle Eingaben sammeln und auf dieser Seite veröffentlichen. Eingereichte Eingaben können an folgende Adresse gesendet werden:

info@luisenhoefe-aachen.de

Die Initiative

Die Initiative Luisenhöfe hat sich bislang immer für eine nachhaltige Entwicklung der Luisenhöfe ausgesprochen. Es ist nie eine grundsätzliche Ablehnung des Projekts postuliert worden, obwohl viele Anwohner aus nachvollziehbaren Gründen durchaus einen kompletten Stopp des Projekts begrüßen würden. Aber es gibt in weiten Teilen eine Einsicht, dass zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden muss. Für dieses Gebot neuen Wohnraum schaffen zu müssen, darf aber nicht das gewachsene Umfeld ausgeblendet werden.

Bürgeranhörung

Genau in diesem Grundton ist die Bürgeranhörung im Rahmen der vorzeitigen Bürgerbeteiligung verlaufen. Hier sind die Themen wie die geplante Dichte, ein anderes Mobilitätskonzept, ein wirklich wertschätzender Umgang mit dem vorhandenen Grün explizit von den Anwohnern benannt worden. Auch vom Erhalt des Kalde Geländes war die Rede. „Bürgeranhörung“ weiterlesen

Offener Brief an den OB

Von verschiedenen Richtungen ist ein geplanter offener Brief im Zusammenhang mit der auf der Vaalser Straße tödlich verunglückten Radfahrerin angekommen. In Abstimmung mit den Initiatoren des Briefes möchten wir diesen Weg nutzen, um die Initiatoren bei der Verbreitung des offenen Briefes zu unterstützen.

Der Brief soll nächste Woche an die Presse übergeben werden. Diejenigen, die Ihren Namen unter den offenen Brief setzen lassen wollen und somit als Unterzeichnende mitaufgeführt werden, sollten dies über folgende E-mail Adresse kundtun:

Offener_Brief_RadverkehrAC@gmx.de

Der offene Brief lautet wie folgt:

Offener Brief an Oberbürgermeister Marcel Philipp und den Vorsitzenden des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen Achim Ferrari

Es ist wieder passiert
Eine Radfahrerin ist in Aachen tödlich verunglückt. Sie ist innerhalb von zwei Jahren der vierte tote Radfahrende im Aachener Straßenverkehr.

Es reicht!

Der Unfall ereignete sich auf der Vaalser Straße. Diese Stelle birgt eine gefährliche Verkehrsführung für Radfahrende, so wie wir sie von vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet kennen. Exemplarisch genannt seien hier die Junkerstraße, Theaterstraße, Wilhelmstraße, Innerer und äußerer Graben, Breslauer Straße, Pontstraße, Hansemannplatz und die Jülicherstraße.

Es reicht uns nicht…
„Offener Brief an den OB“ weiterlesen

Infoveranstaltung der Stadt am 14.03.2019

Am 14.03.2019 soll eine vorgezogene Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren stattfinden. Der genaue Zeitpunkt und der Ort ist bisher nicht bekannt. Wir werden aber informieren, sobald wir genauere Informationen haben.

Eingaben zum Verfahren machen

Ablauf des Verfahrens

Am 10.01.2019 ist die Eröffnung des Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans im Planungsausschuss beschlossen worden. Das nun von der Stadt Aachen gewählte Verfahren sieht eine frühzeitige Bürgerbeteiligung vor. Die beinhaltet eine Ausstellung der dem Verfahren zu Grunde liegenden Planung und eben die oben benannte Informationsveranstaltung der Stadt Aachen am 14.03.2019.

Die dieser Offenlegung der Planung zu Grunde liegende Planung ist die des Wettbewerbs mit leichten Modifikationen; will sagen es hat sich kaum etwas zum Stand des Wettbewerbs verändert. In einem Zeitraum von 4 Wochen können alle Bürger Eingaben machen, welche dann im weiteren Prozess bewertet werden und eventuell in die Planung einfließen.

„Infoveranstaltung der Stadt am 14.03.2019“ weiterlesen

# 016 | Zwischenpräsentation des städtebaulichen Wettbewerbs

Am 09.07.2018 findet ab 18:00 (Einlass ab 17:30) die Zwischenpräsentation des städtebaulichen Wettbewerbs der fünf Teilnehmer statt. Die Veranstaltung findet im Verwaltungsgebäude Mozartstraße 2-10 (altes Finanzamt Innenstadt) im 2. Obergeschoss statt. Hier werden von den Architektenteams erste Ideen und Konzepte für die geplante Bebauung anhand von Skizzen und Piktogrammen vor allem aber anhand von Arbeitsmodellen präsentiert. Jedes Büro hat hierfür ca. 10 Minuten Zeit. Danach soll allen Anwohnern*innen die Möglichkeit gegeben werden in zwei Runden in kleineren Gruppen sich direkt zu den Entwürfen zu äußern. Wir haben bereits unsere Bedenken mitgeteilt, ob dies in dieser Kürze und ohne Möglichkeit der Reflexion für die Anwohner*innen überhaupt möglich.

Werkhof
Kalde Gelände

Einbindung in die Umgebung und Massenstudie

Die Arbeitsmodelle werden in ein Umgebungsmodell einzusetzen sein. Hierüber kann man sehr gut den Umfang und die Einpassung der geplanten Bebauung einschätzen. Dies ist aus unserer Sicht sehr wichtig, da Skizzen und Piktogramme zwar sehr wichtig sind, aber eben nicht von jeden ‚gelesen‘ „# 016 | Zwischenpräsentation des städtebaulichen Wettbewerbs“ weiterlesen

# 009 | Infoveranstaltung der Luisenhöfe GmbH am 17.04.2018

Veranstaltung Luisenhöfe GmbH

Am 17.04.2018 von 18.30 bis 20.30 soll eine Informationsveranstaltung der Luisenhöfe GmbH zu den Plänen für eine Bebauung in unserem Block im Luisenhospital Saal 3 stattfinden. Während dieser zweistündigen Veranstaltung sollen die Anwohner die Möglichkeit haben Bedenken und Anregungen zu äußern. Zudem wird von einem moderierten Workshop gesprochen (siehe hier).

Anwohnerinformation der Luisenhöfe GmbH

Auch wenn dies eine Veranstaltung der Luisenhöfe GmbH ist, möchten wir dennoch so viel wie möglich Anwohner darum bitten, zu dieser Veranstaltung zu erscheinen. Diesen Termin sollten wir nutzen, um unsere Anliegen, Bedenken und Ideen zu formulieren. Es ist sehr fraglich, ob mit diesem Format „# 009 | Infoveranstaltung der Luisenhöfe GmbH am 17.04.2018“ weiterlesen

# 008 | Gespräch am 22. März mit Luisenhospital

Auf Initiative des Luisenhospitals fand am 22. März ein Gespräch mit Mitgliedern unserer Initiative statt. Das Luisenhospital war durch die Herren Peters (Aufsichtsrat), Plum (Verwaltungsleiter) und Siebert (Architekt) vertreten.  Seitens der Initiative waren Frau Schütz und Frau Getz sowie den Herren Schellmat, Bauer und Poth anwesend.

Parkplätze für Mitarbeiter des Luisenhospitals

In diesem ersten Gedankenaustausch betonten die Vertreter des Luisenhospitals vor allem die Notwendigkeit der Schaffung weiterer Parkplätze insbesondere  für die Mitarbeiter des Krankenhauses, räumten aber gleichzeitig ein, dass das Parkhaus nur zu Spitzenzeiten ausgelastet sei. Die Notwendigkeit weiterer Parkplätze wurde damit begründet, dass das Angebot eines eigenen Parkplatzes für die Akquisition neuer Mitarbeiter ein entscheidendes Argument sei.

Parkhaus Luisenhospital
Bestehendes Parkhaus Luisenhospital

Geändertes Mobilitätsverhalten

Die Vertreter der Initiative wiesen auf die allgemeinen tiefgreifenden Veränderungen im Mobilitätsverhalten, auf die Notwendigkeit der Berücksichtigung neuer Mobilitätskonzepte und auf die hervorragende „# 008 | Gespräch am 22. März mit Luisenhospital“ weiterlesen

# 007 | Alternatives Mobilitätskonzept

Die Stadt Aachen hat wie viele andere Städte mit der Luftreinhaltung zu kämpfen. Hierzu gibt es mehrere Ansätze, um die Qualität der Luft wiederherzustellen. Ein alternatives Mobilitätskonzept ist sicher ein ganz entscheidender Faktor in Bezug auf die Luftreinhaltung.

Green City Plan

Aktuell ist der sog. Green City Plan vorgestellt worden. Der Fokus liegt auf einem Umbau der Verkehrssysteme bzw. -infrastruktur, da hier Fördermittel z.T. von der Automobilindustrie bereitgestellt werden. Viele der dort vorgestellten Maßnahmen werden sicher zu einer besseren und zukunftsorientierten Stadtumwelt beitragen. Die hiermit beabsichtigte Reduzierung des Verkehrs kann aber nur mit einem Fokus auf den ÖPNV gelingen und muss noch mit weiteren Maßnahmen flankiert werden. Aus unserer Sicht gehört hierzu die Reduzierung, und wenn möglich die Vermeidung, von weiterem Individualverkehr bei innerstädtischen Neubaumaßnahmen.

Neue Stellplatzverordnung

Konkret geht es hier um die Erweiterung des Parkhauses des Luisenhospitals. Wir haben bereits mit den Investoren über ein alternatives Mobilitätskonzept diskutiert. Die damals noch hypothetische Diskussion – es müssen bei jeder Bebauung Regularien der Stellplatzverordnung eingehalten werden – hat durch die Vorstellung des Konzepts einer neuen Stellplatzverordnung für die Stadt Aachen eine reale Basis erhalten. Im Zusammenhang mit der Vorstellung des Konzepts, wurden selbst Investoren zitiert, die den Leerstand bereits gebauter Tiefgaragenplätze beklagen.

Raum Auto versus Fahrrad - alternatives Mobilitätskonzept

„# 007 | Alternatives Mobilitätskonzept“ weiterlesen